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Etam: Wachstumstempo in Europa gebremst

17. Okt. 2014

Der französische Wäschekonzern Etam Développement hat im dritten Quartal 2014 einen Umsatzrückgang hinnehmen

müssen. Die nur geringen Zuwächse in Europa konnten die anhaltende Nachfrageschwäche in China nicht kompensieren.

Insgesamt sank der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,1 Prozent auf 284,0 Millionen Euro. In China, wo Etam fast 3.000 Shops betreibt, waren die Erlöse weiter rückläufig: Sie gingen um 7,4 Prozent auf 83,7 Millionen Euro. Währungs- und flächenbereinigt schrumpften sie um 4,1 Prozent.

Solide Steigerungsraten in Europa hatten zuvor die rückläufigen Erlöse auf dem chinesischen Markt mehr als ausgleichen können. Im dritten Quartal ließ aber auch dort die Wachstumsdynamik merklich nach. Der Umsatz in Europa wuchs lediglich um 0,3 Prozent auf 200,3 Millionen Euro, währungs- und flächenbereinigt sank er sogar um 1,3 Prozent. Der Sommerschlussverkauf sei „enttäuschend“ verlaufen, zudem habe außergewöhnlich mildes Wetter im September die Nachfrage nach den Herbst/Winter-Kollektionen belastet, erklärte das Unternehmen. Vor allem auf dem umsatzträchtigen Heimatmarkt machte sich das bemerkbar. Die Erlöse in Frankreich gingen um 0,1 Prozent (flächenbereinigt -1,5 Prozent) auf 175,4 Millionen Euro zurück.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sank der Konzernumsatz damit um 0,5 Prozent (währungs- und flächenbereinigt +0,4 Prozent) auf 882,4 Millionen Euro. In Europa stiegen die Erlöse in diesem Zeitraum um 4,7 Prozent (währungs- und flächenbereinigt +2,8 Prozent) auf 611,9 Millionen Euro, in China sanken sie um 10,6 Prozent (währungs- und flächenbereinigt -5,5 Prozent) auf 270,5 Millionen Euro.

ETAM