Die zum japanischen Bekleidungsunternehmen

Fast Retailing gehörende Marke G.U. will den Anteil seiner in China hergestellten Bekleidungsstücke reduzieren. Derzeit läßt das auf preisgünstige Mode spezialisierte Tochterunternehmen fast 70 Prozent seiner Ware in China fertigen. Im Zuge von G.U.s internationaler Expansion soll sich dieser Anteil aber reduzieren.

Laut Firmenaussagen sollen die eigenen Herstellungskapazitäten erweitert, Beschaffungszeiten verkürzt und die Produktion optimiert werden. Die Firma wird weiterhin in China aktiv bleiben, sich jedoch eventuell nach anderen Zulieferern umsehen, um die genannten Ziele zu erreichen.

“Wir beschränken uns bei der Berücksichtigung von Ländern nicht und sind für jedes Land offen, das uns bei hoher Qualität bessere Produktionskapazitäten, kürzere Beschaffungszeiten und Kostenvorteile bieten kann,” erläuterte ein Sprecher der Firma.

Das 1963 gegründete Mutterunternehmen hatte die preisgünstige Marke G.U. 2011 eingeführt, um weniger von der Tochterfirma Uniqlo abhängig zu sein, die für 80 Prozent des Firmenumsatzes verantwortlich war. Der name G.U. ist ein Wortspiel mit dem japanischen Wort für frei, ‘jiyu’, was in diesem Zusammenhang soviel wie ‘frei von teurer Mode’ bedeuten soll. Andere, in Europa beliebte Marken von Fast Retailing sind Theory, Comptoir des Cotonnier und Princesse tam-tam.
 

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