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Kappa: Deutliches Wachstum in China

27. Aug. 2010

Der chinesische Sportartikelkonzern Dongxiang, der sein Geld

hauptsächlich mit den Markenrechten am italienischen Label Kappa in China und Japan verdient, ist weiter auf Wachstumskurs. Seit 2008 arbeitet der Konzern mit dem Berliner Designer Michael Michalsky zusammen, der die Kappa-Kollektionen für die Region entwirft.

Wie das Unternehmen mitteilte, stiegen der Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 14,8 Prozent auf 2,145 Milliarden Yuan (248 Millionen Euro) und der Periodenüberschuss um 8,9 Prozent auf 786,0 Millionen Yuan (90,9 Millionen Euro). Den größten Anteil am Konzernumsatz (91,0 Prozent) machten die Erlöse der Marke Kappa auf dem chinesischen Markt aus. Hier stieg der Umsatz um 16,6 Prozent auf 1,952 Milliarden Yuan (226 Millionen Euro).

Michalskys neue Linie Kappa-P-A.C, die im Juli auf den Markt gebracht wurde, sei von den Kunden „sehr gut angenommen“ worden, erklärte das Unternehmen. Mittlerweile unterhält Dongxiang in China 3.820 Kappa-Shops, die entweder in Eigenregie oder von Partnern geführt werden. Allein in den ersten sechs Monaten 2010 wurde das Einzelhandelsnetz um 309 Standorte erweitert. In Japan, wo Dongxiang neben Kappa weitere Marken, darunter den heimischen Ski-Spezialisten Phenix, vermarktet, gingen die Umsätze aufgrund der Wirtschaftskrise um 0,7 Prozent auf 188,7 Millionen Yuan (21,8 Millionen Euro) zurück.