Nachdem bei den Ost-Textilern auch die dritte Tarifverhandlung

gescheitert war, treffen sich IG Metall und die Arbeitgebervertreter vom vti am 19. April erneut. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von rund fünf Prozent für 12 Monate, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten sowie einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit. Der vti hatte zuletzt eine Tariferhöhung von 2,7 Prozent vorgeschlagen.

“Die ostdeutschen Textil- und Bekleidungsbeschäftigten sind außerordentlich flexibel, leisten hervorragende Arbeit mit hoher Qualität. Dafür haben sie gerechte Löhne verdient”, meldet IG Metall in einem Statement. Die Beschäftigten seien laut Gewerkschaft zu Aktionen und Warnstreiks entschlossen. "Die Arbeitgeber müssen begreifen, dass wir's ernst meinen", erklärt Michael Jung, der für die IG Metall die Verhandlungen führt. Die ostdeutsche Textilindustrie beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiter, davon 12.000 in Sachsen und 2.500 in Thüringen.

 

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