Der US-amerikanische Modekonzern Polo Ralph Lauren Corp. zeigt sich krisenresistent. Das unterstrich das Unternehmen am Mittwoch

mit starken Resultaten für das zweite Quartal. Seine Umsätze steigerte der Konzern gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10 Prozent von 1,30 auf 1,43 Milliarden US-Dollar. Der Quartalsgewinn sprang sogar um 40 Prozent von 115,3 auf 161,0 Millionen US-Dollar. Dabei profitierte der Konzern von einer im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Steuerrate. Der operative Gewinn stieg um 26 Prozent von 192,6 auf 242,9 Millionen US-Dollar. Damit konnte Polo Ralph Lauren sein Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres trotz der schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sogar steigern.

Roger Farah, President und COO des Konzerns, war nach eigenen Worten entsprechend „stolz“ auf die vorgelegten Zahlen. Sie hätten die eigenen Erwartungen übertroffen. Ralph Lauren, Unternehmensgründer, Chairman und CEO, erklärte, die Ergebnisse bewiesen, dass man „auf dem richtigen strategischen Kurs“ sei.

Angesichts des unsicheren Marktumfeldes ist das Unternehmen bei seiner Umsatzprognose für das Gesamtjahr etwas vorsichtiger geworden: Erwartet wird nun eine Steigerung „im unteren einstelligen Prozentbereich“, nachdem zuvor noch von Zuwächsen im „unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich“ gerechnet worden war. Ausdrücklich bestätigt wurde demgegenüber die bestehende Gewinnprognose.

 

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