Das Geschäft mit Luxusgütern boomt weltweit. Der schweizerische Luxusgüterkonzern

konnte im ersten Halbjahr 2011/12, das am 30. September endete, seine Umsätze vor allem im asiatisch-pazifischen Raum deutlich steigern. Als Wachstumsmotor erwies sich die Volksrepublik China.

Der Konzernumsatz nach sechs Monaten belief sich auch 4,2 Milliarden Euro. Er lag damit um 29 Prozent über dem Vorjahresniveau von 3,3 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkursveränderungen erreichte die Wachstumsrate sogar 36 Prozent. Zur umsatzstärksten Marktregion entwickelte sich Asien: Dort erreichten die Umsätze nach einer Steigerung um 48 Prozent (währungsbereinigt +60 Prozent) eine Höhe von 1,7 Milliarden Euro und übertrafen die in Europa erzielten Erlöse. Vor allem die dynamische Entwicklung im China-Geschäft habe zu den hohen Zuwächsen beigetragen, erklärte der Konzern. In Europa stiegen die Umsätze um 20 Prozent (währungsbereinigt +22 Prozent) auf 1,5 Milliarden Euro, in der Region Americas um 23 Prozent (währungsbereinigt +35 Prozent) auf 602 Millionen Euro und in Japan um 8 Prozent (währungsbereinigt +9 Prozent) auf 380 Millionen Euro.

Der Nettogewinn konnte mit dem Wachstum des Umsatzes nicht mithalten. Das war allerdings der Tatsache geschuldet, dass im Vorjahreszeitraum ein positiver Sondereffekt in Höhe von 102 Millionen Euro aufgrund einer Neubewertung der vom Konzern gehaltenen Anteile an der Online-Plattform Net-a-Porter das Ergebnis einmalig beflügelt hatte. Trotzdem wuchs der Halbjahresüberschuss um immerhin 10 Prozent auf 709 Millionen Euro. Der operative Gewinn stieg um 41 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

 

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