Die Umsätze des schweizerischen Luxusgüterkonzerns

Compagnie Financière Richemont sind in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2013/14 geringer gestiegen als erwartet. Wie das Unternehmen am Donnerstag anlässlich der Jahreshauptversammlung unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte, wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich um vier Prozent. Währungsbereinigt ergab sich ein Plus um neun Prozent.

In Europa und dem Mittleren Osten stiegen die Erlöse aufgrund der hohen Nachfrage seitens internationaler Touristen um acht Prozent (währungsbereinigt +10 Prozent). Auch in der Region Americas setzte Richemont nicht zuletzt wegen der Übernahme des Golf-Labels Peter Millar im vergangenen Herbst deutlich mehr um als im Vorjahreszeitraum (+13 Prozent, währungsbereinigt +17 Prozent).

Weniger gut sah es hingegen in Asien aus: In Japan litt die Umsatzentwicklung unter der schwachen Kursentwicklung des Yen (-8 Prozent, währungsbereinigt +17 Prozent), im restlichen asiatisch-pazifischen Raum fiel das Wachstum gering aus (+1 Prozent, währungsbereinigt +4 Prozent). Der Umsatz auf dem chinesischen Festland sei sogar zurückgegangen, teilte das Unternehmen mit. Positiv entwickelte sich hingegen der Online-Modehändler Net-a-Porter: Seine Erlöse stiegen währungsbereinigt um einen zweistelligen Prozentsatz.

 

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