Vor allem dank solider Zuwächse in Europa und Amerika konnte

der schweizerische Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont SA das erste Halbjahr 2013/14 mit einem Umsatzwachstum abschließen. Auch das Ergebnis fiel höher aus als im Vorjahr.

Der Konzern steigerte seinen Umsatz um vier Prozent (währungsbereinigt +9 Prozent) auf 5,3 Milliarden Euro. In der Region Americas verbuchte er die höchsten Wachstumsraten (+12 Prozent, währungsbereinigt +17 Prozent) und erwirtschaftete 784 Millionen Euro. Aufgrund guter Geschäfte mit Touristen stiegen die Erlöse in der Region Europa/Mittlerer Osten um acht Prozent (währungsbereinigt +10 Prozent) auf 2,0 Milliarden Euro.

In Asien lief es für Richemont weniger gut: In Japan litten die Zahlen unter dem rapiden Kursverfall des Yen: Dort sank der Umsatz um acht Prozent (währungsbereinigt +18 Prozent) auf 414 Millionen Euro. Ansonsten konnte der Konzern im asiatisch-pazifischen Raum um ein Prozent (währungsbereinigt +4 Prozent) auf 2,1 Milliarden Euro zulegen, obwohl die Erlöse in China zurückgingen.

Trotz niedrigerer Margen stieg das Halbjahresergebnis überproportional: Der Nettogewinn lag bei 1,2 Milliarden Euro und damit um zehn Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Konzern entkräftete anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen noch einmal Spekulationen über die mögliche Trennung von Unternehmensteilen: „Gegenwärtig und auch in absehbarer Zukunft denken wir nicht über Verkäufe nach“, erklärte das Unternehmen. Im Oktober hatten Gerüchte über einen Verkauf des Online-Modehändlers Net-à-Porter die Runde gemacht, die Richemont seinerzeit umgehend dementierte.

 

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