Der britische Handelskonzern Sports Direct International plc. hat das

Geschäftsjahr 2013/14 mit hohen Zuwächsen beim Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Vor allem im Kerngeschäft mit Sportartikeln konnte das Unternehmen kräftig zulegen.

Der Konzernumsatz belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 27. April endete, auf 2,7 Milliarden Britische Pfund, umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro. Der Vorjahreswert von knapp 2,2 Milliarden Britische Pfund wurde damit um 23,8 Prozent übertroffen. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate getätigte Zukäufe, etwa der in Deutschland und Österreich agierende Sporthändler Sport Eybl & Sports Experts AG, der estnische Einzelhändler Sportland International Group oder die britische Modekette Republic, trugen zum deutlichen Wachstum bei. Mit diesen Akquisitionen erweiterte Sports Direct seine Präsenz in Mitteleuropa und im Baltikum um insgesamt 135 Läden, darunter sind auch die ersten drei Läden des Konzerns in Deutschland.

„Wir freuen uns über einen weiteres Rekordjahr mit überragenden Resultaten, insbesondere im Sporteinzelhandel“, sagte CEO Dave Forsey. Tatsächlich lieferte das Kernsegment Sports Retail, in dem Sports Direct den weitaus größten Teil seines Umsatzes erzielt, sehr gute Zahlen ab: Die Erlöse der Sparte wuchsen um 24,1 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Britische Pfund. Auf vergleichbarer Fläche stieg der Einzelhandelsumsatz um 10,5 Prozent.

Die kleineren Segmente konnten ebenfalls zulegen: Die Sparte Premium Lifestyle verbesserte ihren Umsatz dank der Republic-Akquisition im vergangenen Jahr um 49,4 Prozent auf 214 Millionen Britische Pfund, das Segment Brands, in dem die zum Konzern gehörenden Marken wie Dunlop, Slazenger und Firetrap geführt werden, wuchs um 4,1 Prozent auf 218 Millionen Britische Pfund.

Die Zukäufe und deren Folgekosten sowie weitere Sondereffekte trugen dazu bei, dass das Ergebnis nicht ganz mit dem Wachstumstempo der Erlöse mithalten konnte. Der ausgewiesene Vorsteuergewinn stieg um 15,6 Prozent auf 239,5 Millionen Britische Pfund, der Jahresüberschuss um 18,8 Prozent auf 180,2 Millionen Britische Pfund (227,9 Millionen Euro).

 

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