Das Bochumer Bekleidungsunternehmen Steilmann will in Zukunft auf dem chinesischen Markt expandieren. Das erklärte Michele Puller, Vorstandschef des

Steilmann-Mutterkonzerns Miro Radici AG, in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Bereits im Oktober werde Miro Radici eine neue Produktionsanlage im chinesischen Anquing in Betrieb nehmen, so Puller gegenüber der WAZ.

Das Werk, in dem vorerst Damenbekleidung hergestellt wird, soll nach Pullers Angaben sein Produktionsvolumen in den kommenden drei Jahren vervierfachen. Gleichzeitig will Miro Radici auch einige der zum Konzern gehörenden Marken, etwa Steilmann, Apanage und Stones, mit eigenen Geschäften in China etablieren. Der stagnierende westeuropäische Markt solle durch die Aktivitäten in China künftig gestützt werden, so der Konzernchef.

Steilmann wurde im Herbst 2006 von Miro Radici übernommen. Zum Konzern gehören auch weitere westdeutsche Textilfirmen wie Apanage, Kapalua und Marcona. Die in Bergkamen ansässige Miro Radici AG ist ein Tochterunternehmen des italienischen Mischkonzerns Miro Radici Group.


 

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