Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat ein Bündnis

gegen die Ausbeutung von Textilarbeitern durch deutsche Unternehmen im Ausland gegründet. Mehr als die Hälfte der Firmen und Verbände, die er für seinen Öko-Sozial-Pakt hatte gewinnen wollen, sind dem Bündnis jedoch nicht beigetreten. Zur Begründung führten sie an, sie könnten nicht jeden Produktionsschritt von der Baumwollernte bis zum Verkauf des Kleidungsstücks überwachen.

Greenpeace distanzierte sich am Donnerstag von dem Bündnis, weil es kein generelles Verbot für den Einsatz giftiger Chemikalien beinhaltet. Müller hatte mehrfach «Hungerlöhne» und gefährliche Arbeitsbedingungen in asiatischen Textilfabriken angeprangert. Nach Angaben des Ministeriums haben sich 29 Unternehmen und Verbände dem Bündnis angeschlossen.

 

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