Die japanische Modemarke Uniqlo hat in Paris ein neues Ladenkonzept eingeführt: Sie bietet außer Bekleidung

in ihrem fünften Geschäft in Paris an der Rue des Francs-Bourgeois auch eine Auswahl anderer Artikel an, darunter Bücher und diverse Deko- und Geschenkartikel aus Japan. Das vom Tokioter Innenarchitekturbüro Wonderwall gestaltete, fast 820 Quadratmer große Geschäft in einer ehemaligen Fabrik erstreckt sich über drei Etagen.

Uniqlos Forschungs- und Designleiter Yuki Katsuta sagte gegenüber WWD, das neue Geschäft sei als Flagship-Einzelhandelsziel gedacht, das das “coolste japanische Lifestyle-Konzept” hervorhebe. Das neue Einzelhandelsmodell, dass zukünftig “vielleicht Bücher, vielleicht Möbel” anbieten und auch in anderen Städten ausgerollt werden soll, ist nicht neu: Bereits im September 2012 eröffnete das zu Fast Retailing gehörende Unternehmen Bigglo in Tokio in Zusammenarbeit mit dem japanischen Elektrohändler Big Camera. Auch die US-Marke Urban Outfitters zeigt, wie man eine Modemarke in eine Lifestyle-Marke verwandeln kann und bietet schon seit Jahren außer Kleidung auch Bücher, Möbel, Neuheiten auf dem Spielzeugmarkt und Schönheitsprodukte an.

Uniqlos jüngste Geschäftseröffnung ist Teil einer aggressiven Wachstumsstrategie im Ausland, die 2014 zwischen 100 und 300 neuer Uniqlo-Geschäfte außerhalb Japans zur Folge haben könnte. Erst im letzten Monat hatte Uniqlo sein erstes und europaweit größtes Geschäft in Deutschland eröffnet sowie ein weiteres in Melbourne.

 

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