Nur zwei Wochen nachdem Uniqlo ankündigte, einen Teil seiner Produktion nach Indien zu verlagern, gab der japanische

Einzelhandelsriese bekannt, bis zu 1.000 Geschäfte in Indien eröffnen zu wollen.

“Wir wollen in Indien in den Einzelhandel investieren,” bestätigte eine mit den Entwicklungen vertraute Quelle laut Times of India. “Wir denken an 1.000 Geschäfte, aber dies wird mehr als zehn Jahre dauern, da es nicht einfach ist, so viele Geschäfte zu eröffnen.”

Es ist bis jetzt unklar, ob Uniqlo sich für seinen Vorstoss in den Einzelmarkenhandel einen Partner suchen oder durch eine 100-prozentige Tochtergesellschaft im Land agieren wird.

Der Schlüssel zu diesem Schritt wird das Bestehen einer geeigneten Beschaffungsbasis im Land sein, da Indien ausländischen Unternehmen, die 100-prozentige Einzelmarkenunternehmen betreiben wollen, vorschreibt, mindestens 30 Prozent ihrer Produkte aus Indien beziehen.

Uniqlo befindet sich bereits in Gesprächen mit dem Apparel Export Promotion Council (AEPC), dem indischen Rat zur Förderung von Bekleidungsexporten, um zehn geeignete Bekleidungsexporteure der richtigen Größe und internationalen Ausrichtung zu bestimmen. Laut Times of India ist Uniqlo durchaus bereit, wenn nötig in einige von ihnen zu investieren.

 

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