Uniqlo, Japans größte Bekleidungsmarke, gab am Freitag Pläne

bekannt, sein Kinder- und Babymodesegment um 50 Prozent erweitern zu wollen. Das Unternehmen will so sicherstellen, dass sich sein Angebot an Kinder- und Babybekleidung mit dem der Damen- und Herrenmode messen kann.

“Bis jetzt war unser Angebot, besonders für Mädchen, nicht ausreichend", sagte Shuichi Nakajima, stellvertretender Vositzender der Gruppe, laut Reuters auf einer Pressekonferenz.

Die Expansion des Kindermodesegments ist Teil des Plans der Muttergesellschaft Fast Retailing, bis 2020 das weltweit führende Bekleidungsunternehmen zu werden und Konkurrenten wie Inditex, H&M und Gap endlich zu überholen. Diese bieten aber bereits alle umfassende Kinderkollektionen an.

Uniqlos Ziel ist, noch in diesem Jahr den Umsatz mit Kinderkleidung zu verdoppeln, und ist dabei, die Anzahl seiner japanischen Geschäfte, die Kindermode anbieten, auf 679 zu steigern. Das Unternehmen gab bekannt, dass 600 Geschäfte im Ausland die neue, erweiterte Kindermodenreihe anbieten würden, erläuterte jedoch nicht, wie viele Geschäfte die Kollektion zum ersten Mal führen würden.

Das erweiterte Angebot an Kinderkleidung wird ab der Uniqlo Herbst/Winter-Kollektion erhältlich sein.

 

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