Die indische Behörde für lauteren Wettbewerb, die Competition Commission

of India (CCI), hat eine Beschwerde gegen verschiedene Internethändler wegen angeblicher "unlauterer Geschäftsmethoden" erhalten, darunter gegen die führende Internet-Plattform Flipkart. Die Beschwerde wurde eingereicht, nachdem Flipkarts riesige ‘Big Billion Day’-Aktion Bedenken wegen unlauterer Wettbewerbspraktiken des Internet-Shopping-Portals erregte.

CCI wird jetzt auf die Beschwerde reagieren und schnell zu einer Entscheidung kommen müssen, ob die Angelegenheit weiter untersucht werden soll. Die Regierung hatte erst letzten Monat bestätigt, dass sie sich der Bedenken annehmen und entscheiden werde, ob mehr Klarheit im Internet-Einzelhandel nötig sei. Bedenken wurden angesichts der hohen Rabatte geäußert, die von führenden Internethändlern wie Flipkart, Myntra, Amazon und anderen angeboten werden.

Nach Flipkarts großer Verkaufsaktion hatte sogar der indische Handelsverband CAIT das Ministerium für Gewerbe und Industrie gebeten, Schritte einzuleiten, um den Internethandel zu überwachen und zu regulieren. In einem Brief wurde die Einrichtung einer Aufsichtsbehörde für den Internethandel in Indien gefordert.

Dies könnte auch internationale Marken und Einzelhändler betreffen, die durch eine Partnerschaft mit Internethändlern wie Flipkart, Myntra und Jabong versuchen, auf den indischen Markt zu treten (s. Artikel vom 6. November, "Internationale Modemarken versuchen es in Indien zuerst im Internet").

 

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