Wal-Mart Stores Inc., der weltgrößte Einzelhandelkonzern, hatte im ersten Quartal zwar unter den

Auswirkungen des gestiegenen Dollar-Kurses zu leiden, konnte sich angesichts der Konsumkrise auf dem US-amerikanischen Heimatmarkt aber ausgesprochen gut behaupten.

Wie Wal-Mart am Donnerstag mitteilte, erreichte der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 eine Höhe von 93,47 Milliarden US-Dollar. Er sank damit im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresniveau von 94,04 Milliarden US-Dollar um 0,6 Prozent. Das lag allerdings nur an ungünstigen Wechselkursveränderungen, die den Umsatz im Auslandsgeschäft um 11,1 Prozent drückten. Währungsbereinigt stieg der Konzernumsatz um 4,5 Prozent. Zudem hatte das gerade abgeschlossene Quartal einen Verkaufstag weniger, da 2008 bekanntlich ein Schaltjahr gewesen war. Das Kernsegment Wal-Mart US konnte trotzdem eine Umsatzsteigerung um 3,8 Prozent auf 61,24 Milliarden US-Dollar erzielen.

Auch der operative Gewinn wurde durch Währungseffekte gedrückt. Er sank daher von 5,32 auf 5,22 Milliarden US-Dollar. Im internationalen Geschäft sackte er aufgrund der Wechselkursveränderungen um 16,2 Prozent von 1,05 Milliarden auf 880 Millionen US-Dollar ab. Der konsolidierte Konzerngewinn nach Minderheiten erreichte mit 3,02 Milliarden US-Dollar exakt das Vorjahresniveau.

 

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