Das Potential von Indien als Wachstumsmarkt im Bereich des Onlinehandels

läßt sich daran erkennen, dass Investoren in führende Onlinehändler investieren. Jetzt hat sich der US-Einzelhandelsriese Walmart entschieden, sich ebenfalls ins Onlinegetümmel zu stürzen. Statt zusammen mit einem Partner vor Ort eigene Einzelhandelsgeschäfte zu eröffnen, ist das Unternehmen damit beschäftigt, Strategien für seinen Onlineauftritt im Land zu erstellen. Quellen zufolge soll der Einzelhändler an einem ähnlichen Geschäftsmodell arbeiten wie das von Amazon und eBay.

Angesichts starker Konkurrenz durch bestehende Akteure wie Flipkart, Myntra, Snapdeal und andere, die erst kürzlich Investoren gewinnen konnnten, wird es interessant zu beobachten sein, welche Nische der Neueinsteiger für sich finden wird. Außer einem neuen Namen für sein Online-Unterfangen sollen rund 15-17 Leute im indischen Büro unter Walmart Indias leitendem Geschäftsführer Arvind Mediratta und dem Vizepräsidenten für das operative Geschäft Steve Rodrigues an der Entwicklung einer neuen Onlineplattform arbeiten, die in den nächsten drei bis vier Monaten offiziell vorgestellt werden könnte.

Walmart steckt derzeit in einer internen Untersuchung im Rahmen des US-Gesetzes "Foreign Corrupt Practices Act", das US-Unternehmen, die sich im Ausland korrupter Praktiken bedienen, streng bestraft, und hat deshalb und nach der Trennung von seinem indischen Partner Bharti Enterprises seine Pläne für Indien bis 2015 auf Eis gelegt. Walmart und Amazon haben beide die indische Regierung gedrängt, den indischen Onlinehandel für Auslandsdirektinvestitionen zu öffnen.

 

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