Nachdem Walmart Bedenken zu Regeln für Auslandsdirektinvestitionen

(ADI) im Multimarkeneinzelhandel geäußert hatte und Gerüchte über eine mögliche Trennung von seinem indischen Partner Bharati Enterprises laut wurden, steht der US-Einzelhandelsriese wieder positiv zu einem Wachstum seines Großhandelsgeschäfts in Indien.

Walmart rechnet mit einem Wachstum seines ‘Best Price Wholesale’ Selbstbedienungsmodells in Indien. Zudem wird das Unternehmen weitere Investitionsmöglichkeiten im Einzelhandel untersuchen wird, sobald es mit der derzeitigen ADI-Strategie zufrieden ist. Bharti Walmart, ein 50:50 Joint-Venture-Unternehmen zwischen Walmart und Bharti Enterprises, betreibt Großhandelsgeschäfte unter dem Namen ‘ Best Price’.

Früheren Berichten zufolge sah es so aus, als würden die beiden Unternehmen ein Ende ihrer sechsjährigen Partnerschaft in Indien anstreben. Es wurde auch berichtet, dass Walmart sich entschlossen habe, das Darlehen von 100 Millionen US-Dollar, das es dem Beteiligungsunternehmen Bharti Retail gewährt hatte, nicht in Firmenkapital umwandeln werde. Laut weiterer Quellen soll der Einzelhandelsriese auch Walmartveteran und Bharti Retail Betriebsleiter Mitch Slape von seinen Einzelhandelsgeschäften in Indien abgezogen haben. Die Entwicklungen deuten auf eine veränderte Strategie von Walmart für Indien hin.

Der US-Einzelhändler hatte im Jahr 2010 100 Millionen US-Dollar in Cedar Support Services investiert, einen Vertriebszweig von Bharti Ventures. Obwohl die Regierung im letzten Jahr das ADI-Limit im Multimarkeneinzelhandel auf 51 Prozent angehoben hatte, könnte Walmart davon keinen Gebrauch machen, indem er das 100-Millionen-Dollar-Darlehen in Firmenkaptial umwandelt, was ihm einen indirekten Anteil von 49 Prozent an Bharti Retail gegeben hätte.
 

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