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Burberry präsentiert neues Verkaufskonzept

10. Sept. 2010

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Am 21. September öffnet der britische Luxusmodekonzern Burberry erstmals den Vorhang seines neuen „Retail Theatres“. Hinter dem theatralischen Titel verbirgt sich ein gänzlich neues Retail-Konzept.
Im Grunde ist das Projekt, eine

"virtuelle Trunkshow", wie es auch Chefdesigner Christopher Bailey nennt. Burberry wird nämlich die Show der neuen Frühjahr/Sommer-Kollektion für 2011 per Livestream aus London in 25 Flagshipstores weltweit – unter anderem auch in Berlin – übertragen. Dort können sich ausgewählte Kunden die Schau ansehen.

Das klingt jetzt noch nicht nach einer revolutionären Idee. Aber die Auserwählten können das, was sie gerade auf dem Laufsteg sehen, auch umgehend auf dem iPad begutachten und mittels einer speziellen App bestellen. Die Lieferfrist soll dann nach Angaben des Unternehmens sieben Wochen betragen – die geladenen Gäste der exklusiven Aktion bekommen ihre brandneuen Burberry-Teile also, noch bevor sie in den Läden hängen.

Mit dem „Runway to Reality“-Konzept, also der exklusiven Vororderchance für ausgewählte Kunden, arbeitet das Unternehmen schon seit 2009. Neu ist allerdings der technologische Rahmen, der in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Verizon entwickelt wurde. CEO Angela Ahrendts erläuterte die strategischen Dimensionen des Projekts: "'Burberry Retail Theatre' ist das Herzstück unserer neuen Wachstumsstrategie für das Einzelhandelsgeschäft. Diese Investition in neueste Technologie in Zusammenarbeit mit Verizon ermöglicht uns, die Marke Burberry unseren Kunden in aller Welt noch näher zu bringen. Die Investition in den interaktiven Retail wird uns langfristig nachhaltiges Wachstum bringen, auch über diese spannenden globalen Digital-Events hinaus"

Foto: Burberry