C&A beliebteste Modekette

Der Textilfilialist C&A ist die beliebteste Modekette Deutschlands. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf gewann gleich in zwei Kategorien die in diesem Jahr erstmals vergebene Auszeichnung „Retailer of the Year“ dem Forschungsinstitut Q&A Research & Consultancy. Glaubt man den

C&A beliebteste ModeketteVerantwortlichen, hat sich die Modekette die Preise auch redlich verdient, Bevorteilungen aufgrund der unübersehbaren Ähnlichkeit der beiden Firmennamen gelten als ausgeschlossen. Vielmehr hat Q&A eigenen Angaben zufolge rund 850.000 Konsumenten europaweit nach ihren Lieblinsläden befragt, was allein in Deutschland zu gut 91.000 individuellen Geschäftsbeurteilungen geführt hat.

Insgesamt standen 148 Ladenketten in 16 verschiedenen Kategorien zur Wahl, manche von ihnen nahmen gleich an mehreren Wettbewerben teil und griffen so teilweise auch gleich mehrere Auszeichnungen ab. Darunter auch C&A. Das Unternehmen gewann sowohl in der Kategorie Damenmode, als auch im HAKA-Sektor. Getoppt wurde dieses Ergebnis nur noch von der Consumer Electronics-Kette Media Markt, die sich in drei Kategorien gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte.

Als zweitbeste Modekette erwies sich die schwedische Marke H&M. Sie liegt sowohl bei der Damen- als auch bei der Herrenmode jeweils hinter C&A auf Platz zwei. Platz drei belegt bei den Damen Esprit, bei den Herren der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt.

Gekürt wurden unter anderem auch die beliebtesten Schuhgeschäfte. Hier siegte das Essener Schuhunternehmen Deichmann, gefolgt von Görtz und Tamaris. Ausschlaggebend für die Beurteilung der Kandidaten war für die deutschen Verbraucher nach Angaben von Q&A das Preis- Leistungsverhältnis. Erst danach wurde nach Sortiment und speziellen Angeboten bewertet. Dies überrasche insofern nicht, da ein Drittel der Befragten angegeben habe, als Folge der Finanzkrise in Zukunft weniger ausgeben zu wollen, so das Institut.

Außerdem zeige die Untersuchung, dass sechs Jahre nach der Einführung des Euro noch 62 Prozent in D-Mark umrechnen, und das nicht unbedingt zum Vorteil des Handels. So kostete ein Euro im Jahr 2002 1,96 D-Mark. Sechs Jahre später sei der Konsument der Meinung, dass für einen Euromittlerweile gleich 2,41 D-Mark gezahlt werden müssten. „Wir sprechen hier von einer gefühlten Inflation von 23 Prozent über den gesamten Zeitraum“ so Q&A mahnend. Schließlich bedeute dies eine jährliche gefühlte Inflation von gut 3,8 Prozent.

Dass die Verbraucher trotzdem einkaufen gehen, beweist der Zwischenstand des aktuellen Weihnachtsgeschäfts, der im Großen und Ganzen vom Handel als recht positiv bewertet wird. Und Ladenketten wie C&A oder H&M werden nicht zuletzt dank ihres besonders gut bewerteten Preis-Leistungsverhältnisses mit am meisten davon profitieren.

Foto: C&A

 

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