C&A weiter auf Wachstumskurs

Der Bekleidungshändler C&A will trotz der Wirtschaftskrise weiter expandieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten vor allem in Osteuropa deutliche Umsatzzuwächse erzielt werden.  Am Mittwoch teilte der Konzern mit, dass er im Geschäftsjahr 2008/2009 seinen Umsatz

gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 6,301 Milliarden Euro steigern konnte. In Deutschland, dem mit Abstand wichtigsten Markt, erzielte er immerhin ein leichtes Plus. Hier wuchsen die Umsätze um 0,6 Prozent auf 2,954 Milliarden Euro. Der Marktanteil hierzulande stieg von 8,8 auf 8,9 Prozent.

C&ARasant aufwärts ging es in Osteuropa. Die Umsätze in Ungarn, Polen, Russland, der Slowakei, Slowenien und Tschechien legten um 36 Prozent auf 407 Millionen Euro zu. Auch in Spanien und Portugal (+7 Prozent auf 571 Millionen Euro), Belgien und Luxemburg (+0,8 Prozent auf 500 Millionen Euro), der Schweiz (+4,5 Prozent auf 394 Millionen Euro) und Österreich (+4,6 Prozent auf 386 Millionen Euro) wurde das Vorjahresniveau übertroffen. Nur in Frankreich (-1,5 Prozent auf 587 Millionen Euro) und den Niederlanden (-2,7 Prozent auf 502 Millionen Euro) gingen die Umsätze leicht zurück.

In den kommenden Jahren will das Unternehmen weiter wachsen. Für den Zeitraum von 2009 bis 2011 sind Investitionen im Gesamtvolumen von mehr als 600 Millionen Euro geplant.

Zum Erfolg beitragen soll auch eine neue Damenlinie, die C&A am Mittwoch auf einer Modenschau in Düsseldorf vorstellte. Sie trägt den Namen Yessica Pure. Zielgruppe ist nach Angaben des Unternehmens „die trendbewusste und Lifestyle orientierte Businessfrau mit modernem Look, die hochwertige Materialien schätzt“. Ansonsten spielt Bio-Baumwolle eine zunehmend wichtige Rolle im Sortiment.

Foto: C&A
 

 

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