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Charles Vögele spart sich gesund

16. Apr. 2013

Leads

Die schweizerische Charles Vögele Gruppe konnte im vergangenen Geschäftsjahr ihr Ziel, wieder einen positiven Cashflow zu erwirtschaften, erreichen. Dafür habe 2012 ganz im Zeichen des Cash Managements gestanden,

so die Unternehmensführung. Zudem habe man intensiv am Produkt gearbeitet. Während sich das Finanzmanagement ausgezahlt zu haben scheint, muss produktseitig wohl noch etwas nachgelegt und Überzeugungsarbeit beim Kunden geleistet werden. Die Umsätze der Vögele Gruppe gingen nämlich noch einmal um vier Prozent zurück und lagen 2012 nur noch bei 972 Millionen Schweizer Franken nach rund einer Milliarde im Vorjahr.

Insbesondere

im ersten Quartal habe sich der schwache Euro noch einmal negativ auf die Geschäfte ausgewirkt, so Vögele. Allein 16 Millionen Schweizer Franken habe man durch die Schwäche des Euro verloren. Dafür habe man den Betriebsaufwand mittels eines straffen Kostenmanagements um 27 Millionen Franke senken können.

Dank besserer Eingangsmargen und geringeren Produktionen im zweiten Halbjahr verbesserte sich jedoch immerhin die Bruttogewinnmarge, wenn auch nur leicht von 61,5 auf 61,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die verstärkten Abverkaufsaktivitäten im ersten Halbjahr 2012 führten hingegen wieder zu einem Rückgang des Bruttogewinns um 23 auf 619 Millionen Schweizer Franken. Durch die Reduzierung der Abschriften im der zweiten Jahreshälfte konnte der Bruttogewinn in diesem Zeitraum wieder um 24 Millionen im Vergleich zum Vorjahr und knapp 28 Millionen Franken gegenüber den ersten sechs Monaten 2912 gesteigert werden. Zugleich verbesserte sich auch der EBITDA gegenüber 2011 leicht um vier Millionen Franken auf ein Minus von 17 Millionen. Der EBIT lag bei minus 99 Millionen Schweizer Franken nach minus 114 Millionen im Vorjahr. Zugleich verringerte sich der Konzernverlust von 119 Millionen Franken in 2011 auf 109 Millionen im vergangenen Jahr.

Insgesamt sieht sich das Firmenmanagement durch das Erreichen eines positiven Cashflows auf dem richtigen Weg. Man habe die erste Hürde auf dem Weg zurück in eine nachhaltige Profitabilität genommen und werde sich nun an die Umsetzung eines umfassenden Turnaround-Konzepts machen. Dazu zählt neben der Vervollständigung der Konzernleitung mit einem Verkaufs- und Einkaufschef auch die Evaluierung einiger „umsatzorientierter Sofortmaßnahmen und Kostenpotentiale“ und die Fokussierung auf den Kernmarkt Schweiz.

Foto: Charles Vögele