Fast Forward: Die Kunden werden es nicht leid

Eine weitere Fast Forward-Filiale eröffnete am 25. September in der Mall of Berlin. Obwohl das bereits der 16. Store ist, sind die Kunden immer noch begeistert und sorgen in den ersten Wochen nach der Eröffnung für überdurchschnittlich gute Umsätze. Ein bisschen Hintergrundwissen

über die Shopping-Tempel kann also sicher nicht schaden, erstrecht nicht nach der aktuellen Börsennotierung der Marke.

Die Herbawi GmbH, mit Sitz in Berlin, ist das Unternehmen hinter der Marke Fast Forward. Das Einzelhandelsunternehmen feierte letzten Fast Forward: Die Kunden werden es nicht leidMonat die Eröffnung eines weiteren Stores in der zur Zeit heiß angesagten Mall of Berlin. Heute, einige Wochen später, gab das Unternehmen an, mit den bisherigen Umsätzen mehr als zufrieden zu sein. Der Flagship-Store im hippen Berlin ist ein großer Hoffnungsträger für Herbawi, einen überdurchschnittlich hohen Beitrag zum Gesamtkonzern beizutragen. Der Shopping-Tempel, der erstmals das neue Ladenbau-Konzept vorstellte, ist 365 Quadratmeter groß und bietet Kollektionen von Modelabels aus der mittleren bis teuren Preisklasse an.

„An den vergangenen Wochenenden war der Store in der "Mall of Berlin" unser umsatzstärkster Shop im gesamten Unternehmen. Bisher erwirtschaftete unser bester Standort - Alexa Shoppingcenter - einen Jahresumsatz netto von rund 2,1 Millionen Euro (2013). Die Nachfrage in den ersten 2 Wochen am Leipziger Platz knüpft an unsere Erwartung an, dass wir auch in der Mall of Berlin dieses Niveau erreichen könnten. Unsere Kunden sind begeistert und finden das neue Storekonzept mehr als gelungen", erklärt Schahied Herbawi, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Herbawi GmbH.

Rund 18 Millionen Euro Jahresumsatz

Diesen Montag brachte die GmbH die Marke an die Frankfurter Börse. Investoren haben nun die Möglichkeit, den Corporate Bond mit einem Volumen von bis zu zehn Millionen Euro zu handeln. Mit einer Laufzeit von fünf Jahren soll die Fast Forward-Anleihe eine jährliche Verzinsung von 7,75 Prozent bieten.

Aktuell betreibt die Gesellschaft insgesamt 16 Stores, zwei Adidas Franchise Stores und drei Outlets mit geografischen Schwerpunkten in Berlin und Nord- und Ostdeutschland. Bis auf die zwei Adidas Stores vertreibt Fast Forward im mittel- bis hochpreisigen Segment unterschiedliche Artikel mittels Multilabelansatz. Ergänzend zu den Stores verfügt die Marke über einen eigenen Onlineshop. „Somit folgt Fast Forward dem modernen Multichannel-Ansatz, indem die Ware über mehrere Vertriebskanäle angeboten wird,“ sagte Herbawi.

Fast Forward: Die Kunden werden es nicht leidDer Emissionserlös aus der Unternehmensanleihe soll neben dem Abbau von bestehenden Bankverbindlichkeiten zur Verbesserung der Einkaufskonditionen durch schnellere Bezahlung ausgewählter Lieferanten dienen. Der restliche Emissionserlös soll für den Ausbau der Lagerkapazitäten, die Eröffnung neuer Stores und den Ausbau des Onlineshops verwendet werden. „Durch die frühzeitige Begleichung offener Lieferantenforderungen werden uns Konditionen wie zum Beispiel Skonti ermöglicht. Allein durch diese Verbesserung der Einkaufskonditionen planen wir jährlich über 700.000 Euro an Mehrertrag zu generieren", sagte Herbawi weiter.

Die Gesellschaft, deren Geschäftsjahr am 31. Dezember endet, erwirtschaftete im Jahr 2013 einen Umsatz von rund 18,1 Millionen Euro mit einem Jahresüberschuss von rund 380.000 Euro.

 

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