Importe aus China gewinnen weiter an Bedeutung

China hat seine Postion als wichtige Importnation für den deutschen Markt im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Entsprechende Zahlen legte das Statistische Bundesamt am Mittwoch vor. Demnach wurden im Jahr 2006 Waren im Wert von 48,8 Milliarden Euro aus China

nach Deutschland eingeführt. Dies entspricht einem Anteil von 6,7 Prozent an den deutschen Gesamtimporten. China sei damit inzwischen hinter Frankreich und den Niederlanden der drittwichtigste Importeur nach Deutschland, teilte die Behörde mit. Die rasante Zunahme der Einfuhren aus dem Reich der Mitte belegt die Tatsache, dass 1996 lediglich Waren im Wert von 9,2 Milliarden Euro aus China importiert worden waren. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, habe sich in diesem Zeitraum auch die Gewichtung der einzelnen Produktgruppen verschoben.

Importe aus China gewinnen weiter an BedeutungInzwischen würden verstärkt technologisch hochwertige Produkte wie Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik aus China eingeführt. Mit einem Gesamtwert von 10,4 Milliarden Euro lag dieses Segment im vergangenen Jahr an der Spitze. Auf dem zweiten Platz folgten Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte und –einrichtungen mit einem Volumen von 9,8 Milliarden Euro. Auch die klassischen Importgüter aus China gewannen an Bedeutung. So wurden 2006 Kleidungsstücke im Wert von 4,5 Milliarden Euro sowie Lederwaren und Schuhe im Wert von 1,9 Milliarden Euro eingeführt.

In diesen Segmenten habe sich damit seit dem Jahr 2000 der Gesamtwert der Importe verdoppelt, erklärte das Bundesamt. Bei Bekleidung erreichte China im vergangenen Jahr einen Anteil von 26 Prozent an den deutschen Gesamtimporten, bei Leder und Lederwaren lag er bei 29 Prozent. Bei Spielwaren machten chinesische Erzeugnisse fast 60 Prozent der entsprechenden Importe nach Deutschland aus.

Foto: obs/Hapag Lloyd AG

 

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