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Kölner Breite Straße bleibt Einzelhandels-Magnet

22. Apr. 2013

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Die Kölner Breite Straße gilt nicht nur als eine der beliebtesten Shopping-Adressen Deutschlands, ihre Attraktivität färbt immer mehr auch auf die anliegenden Straßenzüge ab. „Die Kölner Einkaufsstraße Breite Straße gewinnt durch attraktive

Projekte und Neuvermietungen beständig an Attraktivität. Seit jeher ist die Lage ein unverzichtbarer Bestandteil des Kölner Shopping-Rundlaufs mit Schildergasse, Neumarkt, Mittelstraße, Ehrenstraße, Breite Straße und Hohe Straße“, so das Immobilienunternehmen Jones Lang LaSalle. Nun trete der Abschnitt zwischen Turiner Straße und der Toplage Hohe Straße verstärkt in den Fokus der Handelsunternehmen.

Laut Tobias

Kotzorek, Leiter Einzelhandelsvermietung Köln bei Jones Lang LaSalle, gewinnt die Breite Straße derzeit in allen Teilbereichen an Qualität. Gute Neuvermietungen und die positiven Veränderungen bei Karstadt, in den Opernpassagen und im DuMont Carree ließen auch in Zukunft einen Aufwärtstrend erwarten. „Besonders auffällig ist die positive Entwicklung zwischen Tunisstraße und Hohe Straße. Angetrieben durch die Breite Straße entwickeln sich dort die Minoritenstraße und das Kolumbaviertel als aufstrebende Handelsstandorte. Wenn die jüngsten Entwicklungen auch städtebaulich wie geplant unterstützt werden, sehen wir im Kolumbaviertel durchaus Potenzial für eine weitere Niveaulage neben der angestammten Mittelstraße“, so Kotzorek weiter.

Zwischen Gertruden- und Richmodstraße sieht Kotzorek den Sortimentsschwerpunkt weiterhin in den Bereichen Outdoor und Lifestyle: „Die aktuellen Neuvermietungen an The North Face und Urban Outfitters bestätigen diese Ausrichtung. Urban Outfitters wird voraussichtlich im Sommer das Ladenlokal von Antiquitäten Heubel in der Breite Straße 118-120 übernehmen.“ Zwischen Richmodstraße und Neven-Du Mont-Straße sorgt zudem Karstadt mit seinem Lifestyle-Konzept „K Town“ für neue Akzente. Kernstücke des Konzepts mit eigenem Eingang zur Breite Straße sind Trendmarken im Bereich Mode, Schuhe und Accessoires sowie ein modernes Ladendesign. K Town wurde in das Erdgeschoss des Karstadt Warenhauses integriert und verfügt über rund 2.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die im Spätsommer 2012 angestoßene Neupositionierung des DuMont-Carré als „Fashion-, Lifestyle- und Marken-Center" soll die Anziehungskraft auf neue Anbieter junger Mode aus Sicht von Kotzorek ebenfalls erhöhen. Schließlich trage die Eröffnung des Pavillons am Hanns-Hartmann-Platz mit seinen neuen gastronomischen Angeboten schon jetzt zu einer verbesserten Aufenthaltsqualität bei.

Im Bereich Neven-Du Mont-Straße bis Tunisstraße konnten mit der Neuvermietung an Kuhn Maßkonfektionär und Bär Bequemschuhe ebenfalls bereits attraktive neue Mieter gefunden werden. Der ProMarkt-Umzug aus dem DuMont-Carré in die Opernpassage soll die über viele Jahre eingeschränkte Passantenfrequenz in den Opernpassagen laut Jones Lang LaSalle ebenfalls deutlich verbessern. Als wichtigen Impulsgeber sieht Kotzorek die anstehende Projektentwicklung der Metropol Immobiliengruppe in der Breite Straße 1. Nach dem Umzug des Herrenausstatters Ebinghaus und die interimistische Nutzung durch das Anzug-Outlet wird das Objekt hochwertig saniert. Insgesamt sollen hier mehr als 600 Quadratmeter moderne Handelsfläche entstehen.

Einen ordentlichen Aufschwung soll auch das Kolumbiaviertel erleben. Manufactum und Bogner hatten die Gegend durch ihre Ansiedlungen erstmals in den Fokus gerückt. Der Umzug des traditionsreichen Herrenausstatters Ebinghaus in die Glockengasse 2a sorgt nun für eine weitere Festigung. Auch die Nachvermietung der Messing Müller-Fläche an die Drogeriekette DM spricht für eine steigende Nachfrage. Neue Akzente in unmittelbarer Nähe setzen zudem die Ansiedlung des Kölner Kochhauses im Objekt Breite Straße 2-4 und die Vermietung der bisherigen M. Lengfeldschen Buchhandlung am Kolpingplatz 1 an den Kölner Erlebnisreiseveranstalter World Insight. Immobilienmann Kotzorek sieht das Kolumbaviertel daher als aufstrebende Lage mit guten Optionen für den höherwertigen Handel. Mittelfristig könne sich hier neben der Mittelstraße eine zweite Niveaulage herausbilden, und das zu deutlich niedrigeren Mieten, so Kotzorek. Potenzial sieht er dabei eigenen Angaben zufolge vor allem in den Lagen Glockengasse, Brückenstraße, Kolumbastraße und Ludwigstraße.

Die Immobilienbranche sieht die derzeit im Raum stehenden städtebaulichen Pläne daher sehr positiv: „Die Umgestaltung des Fritz-Gruber-Platzes hat bereits für eine höhere Aufenthaltsqualität gesorgt. Weitere für den Handel interessante Optimierungen zeichnen sich im Zuge der Renovierung des Opern- und Schauspielhauses ab“, so Kotzolek. So soll die Überquerbarkeit der Tunisstraße vor allem auf Höhe der Breitestraße erleichtert werden. Dabei sollen die Gehwege verbreitert und die Fahrstreifen auf das notwendige Maß reduziert werden. Perspektivisch soll sich zudem die Verkehrsführung in der Tunisstraße verändern. „Wir sehen diese Pläne sehr positiv und sind sicher, dass sie die von uns prognostizierte Entwicklung unterstützen werden“, lässt Kotzolek abschließend wissen.

Foto: DuMont-Carré Köln

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