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Lederwarenfachhandel zeigt sich optimistisch

24. Sept. 2012

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Der deutsche Lederwarenfachhandel geht mit Optimismus in das letzte Quartal 2012. Dies gab der Bundesverband des Deutschen Lederwareneinzelhandels e.V. (BLE) anlässlich der I.L.M. Summer Styles in Offenbach bekannt. Der

Branchenverband geht per Ende August 2012 von einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz aus.


 Fast

alle Warenbereiche haben zu dem guten Ergebnis beigetragen. Taschen waren auch dieses Mal wieder der Umsatzbringer und auch das Geschäft mit Reisegepäck konnte dank der Reisefreudigkeit der Deutschen zulegen. Etwas schwerer tat sich der traditionelle Businessbereich sowie der Bereich Rucksäcke und Schulartikel. Trotz der insgesamt guten Zwischenbilanz liegt aber längst nicht jedes Lederwarengeschäft im Plus. Der BLE schätzt, dass rund ein Drittel der Unternehmen in diesem Jahr Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Betroffen sind vor allem kleine Geschäfte in schlechteren Lagen. Sie entwickeln sich schon seit einigen Jahren schlechter als der Markt und müssen deshalb immer öfter ihre Türen für immer schließen. Von 2.414 Unternehmen im Lederwarenhandel im Jahr 2000 existierten 2009 nur noch 1.721. Die Branche hat innerhalb von zehn Jahren fast ein Drittel ihrer Unternehmen verloren.

Die Entwicklung des Gesamtjahres wird von der Entwicklung der Konsumstimmung in den kommenden Wochen abhängen. Die Eurokrise drückt zwar die Kauflust der Deutschen, jedoch ist die Beschäftigungsquote so hoch wie lange nicht mehr und bildet die Voraussetzung für ein gutes Weihnachtsgeschäft. Allein 15 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen alleine auf den Monat Dezember. Über 30 Prozent des Umsatzes werden in den letzten drei Monaten erzielt.

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de