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Neue Fair Trade Messe in Dortmund

21. Jan. 2008

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Fairer Handel, nachhaltiges Wirtschaften und biologisch angebaute Rohstoffe liegen im Trand, manche sprechen bereits von einer wahren Öko-Welle, die derzeit das Land erfasst. Entsprechend schnell sprießen auch die Messen aus dem Boden, auf denen Anbieter und Erzeuger ihre

Produkte präsentieren. Unter dem Titel „Fair2008 – Zukunftstrends im fairen Handel“ veranstaltet das Bündnis „Faire Welt Netz Nordrhein-Westfalen“ nun erstmals in Dortmund eine zweitägige Leistungsschau für das politisch korrekte Gewerbe, Schwerpunkt: Mode.

Zeitgleich mit dem in Berlin stattfindenden Modespektakel der Fashion Week am 15. und 26. Januar wollen die Veranstalter beweisen, dass „Fashion und Fairness in Produktion und Handel sehr gut zueinander passen.“ Stylisch soll es dabei zugehen, modern, urban und trotzdem ökologisch und sozial. Kleidung sozialverträglich zu produzieren und fair zu handeln, reiche nicht aus, um vom Verbraucher akzeptiert zu werden, so Jürgen Sokoll, Koordinator für Fairen Handel beim Eine Welt Netz NRW und Veranstalter der „Fair2008“. Vielmehr müsse sie Spaß machen, und „vor allem, gut aussehen".

Dies sehen auch die Vertreter der Branche so. Zu den Gründen, warum Handel und Textilhersteller vermehrt fair gehandelte Stoffe einsetzen, sagt etwa Sabine Prehn, Leiterin Werbung/PR der teilnehmenden Gardeur AG: „Die Verbraucher verlangen heute modische Kleidung aus hochwertigen Materialien mit angenehmem Tragekomfort. Sie wollen sich darüber hinaus bewusst für einen fairen Kauf entscheiden können. Diese Möglichkeit wollen wir ihnen als Hersteller von Jeans aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle bieten.“

Dem Messepublikum präsentieren die Aussteller auf der „Fair2008“ vor allem Hosen und T-Shirts, Kollektionen junger in- und ausländischer Produzenten sowie diverse Naturtextilien und Accessoires. Und da die Messe nicht nur für Handelsvertreter und Fachpublikum, sondern vor allem auch für die Konsumenten gedacht ist, sollen gerade die Verbraucher vor Ort „stöbern und einkaufen“. Wiederverkäufer und Weltladen-Betreiber haben hingegen die Möglichkeit, neue Ideen aufzugreifen und Produkte zu bestellen.

Geplant ist auch eine von der Dortmunder Jungdesigner-Plattform „Heimatdesign“ organisierte große Modenschau, auf der die teilnehmenden Labels und Designer ihre Kreationen zeigen.

Als Veranstaltungsort dient das Dortmunder "Depot" in der Immermannstraße 39. Die ehemalige Straßenbahnhauptwerkstatt hat sich in den letzten Jahren als Zentrum der Kultur im Dortmunder Norden etabliert. Heute haben sich in diesem Industriedenkmal Unternehmen aus den Bereichen Design, Kunsthandwerk Medien und Gastronomie angesiedelt.

Öffnungszeiten: Freitag, 25. Januar 2008, 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag, 26. Januar 2008, 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person. Für Kinder unter zwölf Jahren ist der Eintritt frei.

Foto: Eine Welt Netz NRW e.V.

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