Outfittery: „Wir haben den heiligen Gral des Shoppings gefunden“

Das Berliner Start­-Up Outfittery kann sich nicht beschweren – erst kürzlich expandierte das junge Unternehmen, das einen Shopping­ Service für Herren anbietet, nach Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Dänemark und Schweden. Laut Alexander Keil, Country Manager von Outfittery für die Schweiz,

stimmen die Umsätze, so dass das Unternehmen sich stetig vergrößert. Im Interview mit FashionUnited erzählte er außerdem vom heiligen Gral des Shoppings, den jungen Schweizerinnen, die nach Berlin ziehen, und dem neuen 3D-­Scanner, dank dem jedes Teil garantiert passt..

 

Outfittery: „Wir haben den heiligen Gral des Shoppings gefunden“Herr Keil, wie läuft es für Outfittery in der Schweiz?

Wir können uns glücklich schätzen, es läuft in der Tat sehr gut für uns. Erst kürzlich haben wir vier neue Mitarbeiter in Berlin für den Schweizer Markt eingestellt. Viele junge Schweizerinnen suchen das Abenteuer in der Großstadt und ziehen für den Job bei uns nach Berlin. Wir haben also Glück, sie kommen von allein zu uns in die Hauptstadt, von wo aus wir unser ganzes Unternehmen leiten.

Allgemein hat der Schweizer Markt sehr viel Potential, da die Schweizer Kunden unseren Premium Service und die persönliche Beratung einfach sehr schätzen. Im Schnitt wird eins von drei Outfits behalten, was ein hervorragender Schnitt ist

Outfittery hat seinen Service weiter optimiert und arbeitet nun mit 3D-­Scannern, die die genauen Maße des Kunden erfassen. Wie muss man sich das genau vorstellen?

Unser 3D-Scanner funktioniert so, dass der Kunde in die Kabine steigt und sich dort auf eine Drehscheibe stellt. In der Kabine befindet sich ein Touchscreen, den er leicht bedienen und quasi sofort mit dem Scan-Prozess starten kann. Sobald der Prozess beginnt, dreht sich die Person automatisch auf der Drehscheibe um 360 Grad. Der Laserscanner misst dabei in einer unglaublichen Genauigkeit die eigenen Körpermasse aus und erstellt ein 3D Modell. Dieses Modell gibt uns anschließend die Möglichkeit, die exakten Maße des Kunden für die Outfittery Box zu nutzen, als auch tolle 2D Bilder und 3D Modelle zu drucken. Da viele Männer nämlich ihre eigene Größe nicht exakt wissen, ist dies eine bahnbrechende Innovation, die wir im nächsten Jahr an mehreren Standorten ausrollen wollen.

Wir haben die Arbeit mit dem Scanner bereits in verschiedenen Städten mit Kunden getestet, die ebenfalls begeistert von dieser Methode waren. Die größten Vorteile sind die Zeitersparnis und die Garantie, dass die Kleidung wirklich passt.

Das wäre ja dann wiederum sehr interessant für weibliche Kunden, die eher dafür bekannt sind, Probleme mit der Passform zu haben. Bisher bietet Outfittery seinen Service jedoch nur für Herren an, wird sich das vielleicht irgendwann ändern?

Tatsächlich haben wir viele Kundinnen, die für Ihre Partner bei uns einkaufen, und uns fragen, ob wir unseren Shopping­-Service irgendwann auch für Damen anbieten werden. Das Geschäftsmodell spricht also eindeutig auch eine weibliche Zielgruppe an. Es gibt natürlich Überlegungen, was diese Erweiterung angeht, aber alles zu seiner Zeit.

Was macht das Konzept von Outfittery für die Kunden so interessant?

Der Erfolg besteht darin, dass wir das Beste aus stationärem und online Handel kombinieren. Professionelle Beratung bei allen Vorteilen des digitalen Handels wie dem kostenlosen Versand, das ist eine Kombination, die besonders für die Männerwelt ideal ist und daher für uns der heilige Gral des Online Shoppings ist. Warum Stunden in Shops verbringen, wenn man eine Stylistin haben kann? Wir gehen jedoch auch weiter und haben mit unserm Store am Hamburger Flughafen einen ersten Schritt in die Offline-Welt gemacht. Auch die Überlegung, Stores außerhalb von Flughäfen zu eröffnen steht im Raum.

 

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