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SDBI sucht wieder FASHen Nachwuchs

1. Juni 2010

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Die Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) sucht derzeit wieder einmal die begabtesten Jungdesigner aus ganz Europa und ruft daher den Modenachwuchs zur Teilnahme am Wettbewerb um den European

Fashion Award (FASH) auf. Der Preis, der von der Organisation seit 2005 einmal jährlich vergeben wird, ist immer an ein bestimmtes Motto und eine entsprechende Aufgabenstellung geknüpft und ist an 420 Schulen in 20 Ländern ausgeschrieben.

In diesem Jahr geht’s bei der Aufgabenstellung ans Eingemachte, die Organisatoren fragen nach dem tieferen Sinn der Mode, nach dem Großen und Ganzen und auch ein wenig nach dem Speziellen. „Was macht Mode heute aus?“ heißt es in der Ausschreibung. „Geht es um Identität oder Status, Seriosität oder Bling Bling? Gibt es noch Träume und Visionen oder hat der Kommerz das Charisma verdrängt?“ Antworten auf diese Fragen sucht der European Fashion Award – FASH 2011 und kommst so zu dem in der Fragestellung bereits implizierten Motto „Attention please!?“, unter dem der Preis ausgelobt wird.

Eine Jury, bestehend aus Designern, Einkäufern und Journalisten, bewertet die eingereichten Arbeiten nach „festgelegten Kriterien“. Welche das sind, wird zwar nicht erläutert, das Gremium mit so illustren Mitgliedern wie dem Adidas-Kreativdirektor Torsten Hochstetter, der DOB-Chefeinkäuferin des Versandhändlers Otto oder Ivonne Fehn, Fashion Director des Süddeutsche Zeitung Magazins, zeugt jedoch von großer Urteilskompetenz.

Den Gewinnern winken neben Geldbeträgen zwischen 1.000 und 2.500 Euro auch ein professioneller Fashion-Shoot mit Gregor Hohenberg, sowie Praktikumsplätze bei Adidas oder dem Mannheimer Modelabel Schumacher, dessen Chefin übrigens ebenfalls in der Jury sitzt. Zudem sollen die prämierten Arbeiten auf der Münchener Sportartikelmesse ispo 11, die vom 6. bis 9. Februar 2011 stattfinden wird, im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden.

Anmeldeschluss für den laut Eigenwerbung „international mit bedeutendste Förderpreis für Modestudenten“ ist der 21. September 2010, die Arbeiten müssen dann bis zum 14. Oktober bei der Stiftung eingetroffen sein.

Foto: Gregor Hohenberg/SDBI

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