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Umsatz im Onlinehandel wird unterschätzt

22. Feb. 2013

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Der Umsatz im E-Commerce steigt stärker als angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategieberatung Roland Berger zusammen mit der Hamburger Projektentwicklung ECE in der aktuellen Studie “Dem Kunden auf der Spur”.

Obwohl in Deutschland nur sieben Prozent aller Transaktionen online getätigt werden, machen sie bereits 16 Prozent des gesamten Handelsumsatzes aus.

Für stationäre

Händler gibt es laut Studie trotzdem keinen Anlass, vor der Online-Konkurrenz zu resignieren. Das stationäre Geschäft sei für fast zwei Drittel der Befragten weiterhin die beliebteste Einkaufsmöglichkeit und könne Kundenbedürfnisse befriedigen, die der Onlinehandel noch nicht oder nie befriedigen könne. Daran werde weder der Preiskampf im Internet noch die hohe Internetaffinität der nachwachsenden Generation, den so genannten Digital Natives, etwas ändern. Während der Internet-basierte Handel in Deutschland im Jahr 2012 einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro erwirtschaftete, lag der des traditionellen Handels bei knapp 389 Milliarden Euro.

“Sicherlich befindet sich der Onlinehandel gerade auf dem Vormarsch, doch der Abstand zwischen On- und Offline ist immer noch riesig. Und genau hier liegt das Potenzial des traditionellen Handels”, sagt Roland Berger-Partner Lars Luck. So generieren Einkäufe, die online vorbereitet, dann aber im Geschäft getätigt werden, einen elfmal höheren Umsatz als im umgekehrten Fall. Von einer gezielten Multichannel-Strategie, die On- und Offline-Angebote kombiniert, würden nicht nur die Kunden mit besseren Angeboten profitieren, sondern auch der Handel mit neuen Zukunftsperspektiven.

Roland Berger Strategy Consultants und ECE haben für die Studie "Dem Kunden auf der Spur" rund 42.000 Kunden befragt und 2.000 von ihnen einen Monat lang bei jeder Transaktion begleitet.

Foto: mfi