Japanischer Zoo setzt auf 'wilde' Jeans

Ein japanischer Zoo hat dem Laufsteg eine neue, wilde Variante verpasst, indem es einige seiner gefährlichsten Bewohner Jeans zerreißen und zerkratzen läßt, um einen modischen, getragenen Look entstehen zu lassen.

Der Zoo im Nordosten von Tokio hat seine Mini-Kollektion, die tatsächlich von den Klauen und Zähnen seiner Löwen, Tiger und Bären “bearbeitet” wurde, passenderweis "Zoo Jeans" genannt. Mitarbeiter des Zoos sagten, der Stoff halte sich den Umständen entsprechend ausgesprochen gut. “Wir haben Reifen und anderes Spielzeue mit Jeansstoff umwickelt und sobald sie in die Gehege geworfen wurden, haben sich die Tiere darauf gestürzt,” sagte Zoodirektor Nobutaka Namae und fügte hinzu, dass verschiedene Teile später für die Endprodukte zusammengenährt wurden.

"Der Jeansstoff war viel stärker, als wir dachten und wurde gut verwüstet.” Namae führte weiter aus, dass die Idee von einem Werbefachmann aus Tokio stammt, der etwas für den Zoo tun wollte, da er hier Zeit als Kind verbracht hatte. Zwei der von Löwen “gestalteten” Jeans und ein Paar, das von einem Tiger in die Mangel genommen wurde, werden derzeit per Internetauktion versteigert. Der Erlös geht an den Zoo bzw. an die Naturschutzorganisation WWF.

Bis zum gestrigen Montag hatte die vom Tiger zerrissene Jeans bereits einen stolzen Preis von 121.000 Yen (875 Euro) erzielt. Noch bis nächste Woche ist die Jeans - zusammen mit der von Bären bearbeiteten Version – im Kamine Zoo zu sehen. (AFP)

 

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