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Im Rahmen eines Produktionsbooms plant Äthiopien, von einigen bereits "Afrikas Bangladesch" genannt, seiner Textil- und Bekleidungsindustrie einen wichtigen Aufschwung zu geben. Demnach sollen die Exportkapazitäten von 21,8 Millionen Birr (rund 1,06 Millionen US-Dollar) im Jahr 2009/10 auf 100 Millionen Birr (rund 4.89 Millionen US-Dollar) im Jahr 2014/15 erhöht werden.

Laut dem neuesten Wachstums- und Transformationsplan der Regierung sucht das Land nach Investoren in der Textil- und Bekleidungsbranche, vor allem in den Bereichen Spinnen, Weben und der Veredelung von Textilien vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt sowie Strick- und Häkelstoffe, Teppiche und Sportbekleidung. Lederwaren ist ein weiterer Schwerpunktbereich für potentielle Investoren, vor allem Modeartikel wie Handtaschen, Schuhe, Jacken und Lederbekleidung.

Wie zuvor berichtet, sind Bekleidungshersteller aus China, der Türkei, den USA, Indien und Europa bereits an Äthiopien mit seinem großen Binnenmarkt, einer wachsenden Zahl von Facharbeitern und vielen Arbeitskräften interessiert und haben entweder bereits Investitionen versprochen oder sind derzeit auf der Suche nach Möglichkeiten. Wie letzte Woche angekündigt, ist Äthiopien auch das zehnte Land, das durch Cotton made in Africa (CmiA), einer Initiative der Aid by Trade Foundation, den nachhaltigen Baumwollanbau unterstützt.