Der Sportartikelhersteller Adidas hält an der schwächelnden Marke Reebok fest. Adidas-Chef Kasper Rorsted bekräftigte sein Vorhaben, die Fitnessmarke bis 2020 profitabel zu machen. Der 'Welt am Sonntag' antwortete er auf die Frage, ob Reebok in drei Jahren noch zu Adidas gehöre: "Ja, denn wir kommen gut voran, insbesondere bei der Profitabilität." Er sei zuversichtlich, "dass wir mit Reebok dort hinkommen, wo wir hinwollen."

Seit 2006 gehört Reebok zu Adidas. Die Umsätze waren im dritten Quartal dieses Jahres in allen Märkten zurückgegangen, wie der Konzern im November mitgeteilt hatte. Fortschritte machte die Adidastochter aber bei der Profitabilität. Reebok gewährte weniger Preisnachlässe als früher. Die Fitnessmarke wird seit Jahren umgebaut, gerade weil es in ihrer Heimat, den USA, nicht lief. Dort hatte der Konzern im vergangenen Jahr etliche unrentable Reebok-Läden dichtgemacht, die Organisation gestrafft und die Produkte überarbeitet. Für das Design wurde Mode-Ikone und Ex-Spice-Girl Victoria Beckham an Bord geholt.

"Es war nie meine Erwartung, dass die Situation über Nacht gedreht werden kann," sagte der Konzernchef der Zeitung weiter. Es gebe jedoch "einen ganz klaren, nicht diskutierbaren Plan bis 2020, der konsequent durchgesetzt wird." (DPA)

 

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