Aktien von Adidas und Puma sind am Mittwoch von gedämpften Aussichten in China wegen des Coronavirus belastet worden. Am Vorabend hatte Nike bereits vor wesentlichen Einbußen auf dem chinesischen Markt aufgrund des Coronavirus gewarnt und nun folgte Adidas mit ähnlichen Aussagen.

Für die Adidas-Papiere ging es im Dax zuletzt um 0,38 Prozent bergab, während Puma im MDax zuletzt um 0,7 Prozent fielen. Nike hatte am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt, dass mit "erheblichen Auswirkungen" auf das China-Geschäft zu rechnen sei. Daraufhin war die Aktie im außerbörslichen US-Handel zumindest zeitweise unter Druck geraten. Am Mittwoch betrug das vorbörsliche Minus bei Nike an der New Yorker Nasdaq-Börse knappe 0,4 Prozent.

Nike teilte mit, dass die Hälfte der eigenen Filialen in China geschlossen bleiben und die restlichen Läden nur noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten betrieben werden. Adidas bestätigte später der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX, dass wegen des Coronavirus vorübergehend eine beträchtliche Anzahl eigener chinesischer Läden geschlossen bleibt.

Adidas verwies darauf, dass damit die geltenden lokalen Richtlinien der Behörden umgesetzt werden. Für den Standort Shanghai bedeute das zum Beispiel, dass die Betriebsruhe aufgrund des Chinesischen Neujahrsfests bis einschließlich 9. Februar verlängert werde. Für Reisen nach China benötigten Mitarbeiter zudem bis auf weiteres eine Ausnahmegenehmigung. (dpa)

 

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