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Alibaba: KI-Wette lässt Gewinn schmelzen

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba hat am Mittwoch mitgeteilt, dass sein Jahresgewinn um 18 Prozent gesunken ist. Belastet wurde das Ergebnis durch den Preiskampf in China und ehrgeizige Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI).

Der Konzern mit Sitz in Hangzhou im Osten des Landes betreibt einige der größten chinesischen Online-Shopping-Plattformen. Dazu gehören Taobao, das in China weit verbreitet ist, und AliExpress für den internationalen Markt.

Der Online-Handel ist das Kerngeschäft von Alibaba. Er wird jedoch durch einen Preiskampf und die schwache Konsumstimmung in China beeinträchtigt. Dies zwingt das Unternehmen, auf seinen Plattformen Rabatte zu gewähren.

Um sich zu diversifizieren, investiert das Unternehmen zweistellige Milliardenbeträge in KI. Die Aktionär:innen warten jedoch auf Anzeichen, wie diese enormen Summen in konkrete Gewinne umgewandelt werden sollen.

Der Nettogewinn von Alibaba für das Geschäftsjahr 2025/26 belief sich auf 105,9 Milliarden Yuan (13,3 Milliarden Euro). Im Vorjahr waren es 129,5 Milliarden Yuan gewesen. Dies habe einem Rückgang um 18 Prozent entsprochen, erklärte der Konzern in einer Mitteilung an die Hongkonger Börse.

Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 243,4 Milliarden Yuan (30,6 Milliarden Euro).

„Die Investitionen von Alibaba in KI auf allen Ebenen seiner Technologiekette haben das Inkubationsstadium verlassen und treten in die Phase der groß angelegten Kommerzialisierung ein“, betonte CEO Eddie Wu.

Vom B2B- zum A2A-Handel

Die Open-Source-KI-Modelle von Alibaba mit dem Namen „Qwen“ sind bei Programmierer:innen weltweit beliebt. Sie sind frei zugänglich und veränderbar.

Das Unternehmen gab diese Woche bekannt, dass die „agentenbasierten“ Funktionen von Qwen in seine Hauptanwendung Taobao integriert wurden. Diese Werkzeuge können komplexe Aufgaben für Nutzer:innen ausführen.

Eddie Wu erklärte am Mittwoch in der Mitteilung, dass er ein „enormes Potenzial“ in diesen KI-Agenten sehe, die ohne menschliches Eingreifen handeln können. Anfang Mai teilte das Unternehmen zudem mit, dass sich der globale Handel vom traditionellen Business-to-Business (B2B)- zum Agent-to-Agent (A2A)-Modell wandele.

Analyst:innen von Bloomberg Intelligence erklärten vor der Veröffentlichung der Ergebnisse, dass Alibaba „die Integration von KI in sein Ökosystem im Geschäftsjahr 2027 wahrscheinlich weiter verstärken wird“.

Der Konzern werde „hohe Ausgaben beibehalten, um die Akzeptanz der KI-Tools bei den Nutzer:innen zu fördern“, prognostizieren sie.

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