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Allbirds schließt alle regulären Läden in den USA

Der US-amerikanische Schuhanbieter Allbirds Inc. will bis Ende Februar 2026 alle seine verbleibenden regulären Läden in den USA schließen. Diese Entscheidung markiere eine klare Wende in der Einzelhandelsstrategie, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Allbirds konzentriere sich nun auf ein „schlankeres und kapitaleffizienteres Geschäftsmodell“.

Die Ladenschließungen würden es ermöglichen, Ressourcen umzulenken, heißt es in einer Mitteilung. Der Fokus liege nun auf der E-Commerce-Plattform, Großhandelspartnerschaften und internationalen Vertriebsstrukturen. Nach Angaben des Unternehmens bieten diese Kanäle eine größere Reichweite und einen besseren operativen Hebel im Vergleich zum bestehenden stationären Portfolio.

Der nun verkündete Schritt sei „entscheidend für die laufende Turnaround-Strategie des Unternehmens“, betonte CEO Joe Vernachio in einem Statement. „Wir haben in den letzten zwei Jahren unser stationäres Portfolio gezielt verkleinert. Indem wir diese verbleibenden unrentablen Standorte aufgeben, ergreifen wir Maßnahmen, um Kosten zu senken und die langfristige Gesundheit des Unternehmens zu fördern.“

Allbirds setzt auf das Onlinegeschäft, den Großhandel und internationale Vertriebspartnerschaften

Mit der Umstrukturierung reagiert der Schuhanbieter auf den aktuellen finanziellen Druck. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das am 30. September 2025 endete, musste Allbirds einen Umsatzrückgang um 23,3 Prozent auf 33 Millionen US-Dollar (28 Millionen Euro) hinnehmen. Das Unternehmen begründete die erheblichen Einbußen mit den laufenden Strukturveränderungen, etwa Filialschließungen und dem Übergang zu partnerbasierten Vertriebsmodellen in internationalen Märkten.

Allbirds wird künftig in den USA nur noch eine minimale physische Präsenz beibehalten und weiterhin zwei Outlet-Stores betreiben. International wird die Marke ihre beiden regulären Läden in London geöffnet lassen, um den Kund:innen weiterhin „Kontaktpunkte“ zur Marke zu bieten.

Der Übergang vom eigenen Einzelhandel zu einem Großhandels-Modell ist bereits im Gange. Allbirds plant, seine Präsenz bis zum Frühjahr auf 150 Fachgeschäfte auszuweiten. Dabei setzt das Unternehmen auf Vertriebspartnerschaften, um Kund:innen zu erreichen, aber die Kosten für langfristige Mietverträge und Personal zu sparen. Einzelheiten zu weiteren Sparmaßnahmen will das Management im Rahmen der Vorstellung seiner Jahresresultate im März verkünden.

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