Amazon ändert Geschäftsbedingungen für Händler nach Druck von Kartellamt

Auf Druck des Bundeskartellamts ändert der Online-Riese Amazon seinen Umgang mit Händlern, die über sogenannte Amazon Marktplätze ihre Produkte verkaufen. Nach Beschwerden solcher Firmen hatten Deutschlands oberste Wettbewerbshüter Ende 2018 ein Missbrauchsverfahren gegen den US-Konzern eingeleitet. Dies werde nun eingestellt, teilte das Bundeskartellamt am Mittwoch in Bonn mit. Die Behörde hat wesentliche Änderungen der Geschäftsbedingungen zugunsten der Händler erwirkt. So wurden zum Beispiel Regelungen zur Haftung kaputter Produkte umformuliert, die bisher zulasten der Händler gingen - künftig sind sie ausbalancierter.


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