Ara plant Innovationszentrum und Stellenabbau

Der Schuhhersteller Ara Shoes beschleunigt seinen Transformationsprozess, der schon vor der Pandemie angestoßen wurde. Aufgrund der fehlenden Umsätze muss das Unternehmen weitere Stellen streichen und will Produktion und Entwicklung digitalisieren.

Die Coronavirus-Pandemie hat die Umsätze einbrechen lassen und auch für die kommenden zwei Jahre sehen die Prognosen angesichts von Insolvenzen aufseiten der Schuhhändler und der anhaltenden Kaufzurückhaltung der Verbraucher negativ aus, teilte das Langenfelder Unternehmen mit.

Stellenabbau in Langenfeld

Der Standort Langenfeld soll im Zuge der Transformation zu einem Kreativ-, Service- und Innovationszentrum umgebaut werden. Bei der Umstellung im Fokus stehen neue Logistikprozesse, der Aufbau einer 3D-Entwicklung in der Produktentwicklung, die Stärkung des Großhandelsvertriebs, eine klare Ausrichtung auf den Endverbraucher sowie der Ausbau des digitalen Vertriebs. Der Produktionsstandort Portugal wird in Zukunft das Zentrum für Modell-Entwicklung.

Die Kapazitäten in den Werken wurden bereits angepasst, aber das gleiche die Umsatzausfälle nicht aus, so das Unternehmen. Daher werden Arbeitsplätze in die Werke in Indonesien und Portugal verlagert, während Personal in Langenfeld abgebaut wird. Ara äußerte sich nicht über die Anzahl der betroffenen Stellen in Deutschland.

Bild: Ara Shoes Facebook

 

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