Ausbeutung: Untersuchung gegen Paul & Shark-Eigentümer und Aspesi
Möglicherweise gibt es neue Fälle von Arbeitskräfteausbeutung in der Modebranche. Am Dienstag wurde bekannt, dass die Mailänder Staatsanwaltschaft eine dringende gerichtliche Überprüfung für zwei italienische Bekleidungsunternehmen angeordnet hat: die Dama Spa, Inhaberin der Marke Paul & Shark, und die Alberto Aspesi Spa. Die Untersuchung erfolgt im Rahmen von Ermittlungen wegen des Verdachts der Ausbeutung von Arbeitskräften.
Zu den Beschuldigten in der Untersuchung der Staatsanwält:innen Paolo Storari und Daniela Bartolucci gehört laut Il Sole 24 Ore Radiocor auch der Manager Andrea Dini, Chief Executive Officer (CEO) von Dama. Gegen das Unternehmen wird zudem wegen der Verwaltungshaftung von Körperschaften ermittelt.
Il Sole 24 Ore Radiocor zitiert aus dem Ermittlungsdekret: „In Bezug auf die Luxusmodemarken wurde bei den durchgeführten Prüfungen festgestellt, dass sowohl die Dama Spa als auch die Aspesi Spa einen allgemeinen Mangel an Organisationsmodellen“ sowie „ein fehlerhaftes internes Auditsystem aufweisen“.
„Ethikkodizes sowie Management- und Kontrollmodelle sind wertlos, wenn zur Erzielung des größtmöglichen Gewinns zu den niedrigsten Kosten ein Produktionssystem zugelassen wird, das auf der Ausbeutung von Arbeitskräften beruht“, betonte die Mailänder Staatsanwaltschaft.
Dies stehe im Widerspruch zu der Absichtserklärung, die am 26. Mai 2025 in der Präfektur Mailand unterzeichnet wurde. An der Unterzeichnung nahmen die repräsentativsten Gewerkschaften und Arbeitgeber:innenverbände auf nationaler Ebene teil. Ziel der Vereinbarung ist es, die Einhaltung der Gesetze in der Produktionskette der Modebranche zu gewährleisten.
Kürzlich äußerte sich Paolo Storari auf einer Konferenz in Mailand zu Unternehmensrichtlinien und Organisationsmodellen, die sich ändern müssen. Diese Änderungen seien nicht nur notwendig, um zu verhindern, dass Manager:innen Straftaten begehen, sondern sollen auch vermeiden, dass Akteur:innen in der Lieferkette begünstigt werden, die unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen operieren.
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