Der niederländische Denimhersteller G-Star Raw hat in Australien Zahlungsaufschub beantragt, bestätigt ein Sprecher schriftlich gegenüber FashionUnited.

"Der australische Einzelhandelsmarkt war lange Zeit schwierig; die Kombination aus anhaltenden verheerenden Waldbränden, aber vor allem die Auswirkungen von Covid-19 haben unser Geschäft in Australien weiter erschwert", sagte der Sprecher. "Im heutigen Einzelhandelsklima, in dem G-Star von Covid-19 weltweit hart getroffen wird, ist es entscheidend, die richtigen Investitionen und Schwerpunktregionen zu untersuchen, um diese Krise am besten zu überstehen".

Das Unternehmen gibt an, dass es alle Optionen sorgfältig abgewogen und sich schließlich für eine freiwillige Verwaltung entschieden hat". Wir werden uns in der kommenden Zeit noch stärker auf unsere größten Märkte (wie die Niederlande und Deutschland) konzentrieren. Hier sehen wir viel Potenzial, um unser Geschäft nach den erheblichen Auswirkungen von Covid-19 wieder zu stärken".

Über den Antrag auf Zahlungsaufschub oder ‘voluntary administration’ für G-Star Australia Pty Ltd, berichtet vorher die Nachrichtenseite Australian Financial Review. Laut dem Bericht hatte G-Star kaum nennenswerte Schulden vor dem Insolvenzantrag. G-Star Raw betreibt derzeit 57 Geschäfte und beschäftigt 200 Mitarbeiter in Australien.

Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf Fashionunited.nl.

 

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