Aybl-Gründern im Rechtsstreit mit Lewis Morgan von Gymshark
Die britische Activewear-Marke Aybl ist in einen Rechtsstreit zwischen ihren Gründern und einem ihrem größten Aktionär verwickelt.
Lewis Morgan, ein Mitbegründer von Gymshark, verklagt Berichten der britschen Tageszeitung The Times zufolge die Brüder Reiss und Kristian Edgerton wegen seines Ausscheidens aus dem Unternehmen. Morgan hatte 2021 sieben Millionen Britische Pfund in Aybl investiert und dafür eine Beteiligung von 20 Prozent erhalten.
Morgan wirft vor, unter unfairen Umständen aus dem Unternehmen entfernt worden zu sein. Er behauptet, dass seine Position als Direktor und Mitarbeiter nach einer kurzfristig anberaumten Sitzung beendet wurde.
Aus den von The Times eingesehenen Gerichtsakten des High Court geht hervor, dass Änderungen in der Unternehmensstruktur von Aybl den Wert, zu dem Morgan seine Anteile verkaufen konnte, gemindert haben. Morgan behauptete außerdem, er sei aus dem Unternehmen gedrängt worden, nachdem er sich geweigert hatte, einen Teil seiner Beteiligung in einen geplanten Börsengang einzubringen.
Die Brüder Edgerton haben die Vorwürfe zurückgewiesen und als unbegründet bezeichnet. Sie argumentieren, dass Morgans Engagement bei dem in Dubai ansässigen Nahrungsergänzungsmittel- und Energy-Drink-Unternehmen Ownkind einen Interessenkonflikt darstellte. Das Unternehmen konkurriere mit den Expansionsplänen von Aybl, die über Bekleidung hinausgehen.
Der Rechtsstreit findet statt, während Aybl weiterhin auf einem schnellen Wachstumskurs ist. Die Athleisure-Marke meldete kürzlich für die 15 Monate bis Juni 2025 einen Umsatz von mehr als 72 Millionen Britischen Pfund. Der Gewinn nach Steuern hat sich auf 9,4 Millionen Britische Pfund mehr als verdoppelt.
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