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BabyOne-Mitarbeitende können Arbeitsort ab sofort europaweit frei wählen

Von Simone Preuss

13. Juni 2022

Business

Bild: BabyOne Co-CEO Jan Weischer bei der Arbeit unter Palmen in Spanien / BabyOne

Die Zeiten, in denen „Remote Working“, also das Arbeiten nicht vom Arbeitsplatz im Büro aus, ein Fremdwort waren, scheinen vorbei. Immer mehr Arbeitgebende unterstützen den flexiblen Arbeitsplatz und laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom arbeiten 50 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland ganz oder teilweise mobil.

Fachhändler BabyOne passt sich diesen verändernden Arbeitsbedürfnisse an und hat die Flexibilität seiner Mitarbeiter:innen erweitert: Ab sofort können diese europaweit von überall arbeiten. Das Angebot gilt aktuell für die rund 160 Mitarbeitenden in der BabyOne Franchise- und Systemzentrale in Münster; das Unternehmen plant aber, auch für die Mitarbeitenden in den Fachmärkten flexiblere Arbeitsmodelle zu entwickeln.

„Wir sind Zeitzeugen eines historischen Wandels in der Arbeitswelt. Wer heute die besten Talente für sich gewinnen und langfristig an sich binden will, muss ausgetretene Pfade erkennen und verlassen können. Wir glauben fest an eine zukünftige Arbeitswelt, in der die Bedeutung persönlicher Freiheitsgrade noch stärker zunehmen wird. Wir selbst leben es als Familie aus Überzeugung unseren Mitarbeitenden vor und schenken ihnen unser absolutes Vertrauen“, erklärt Anna Weber, Co-CEO von BabyOne, in einer Mitteilung.

Für das „Work from anywhere“ genannte Arbeitsmodell gibt es klare, rechtliche Rahmenbedingungen, und das Team rund um HR-Chef Sébastien Lucina unterstützt Mitarbeiter:innen, die aus dem europäischen Ausland arbeiten wollen, unter anderem auch in steuer- und versicherungsrechtlichen Fragen.

„Wir gehen davon aus, dass die große Mehrheit unserer Belegschaft das Angebot in Anspruch nehmen wird“, sagt Lucina, denn immer mehr Bewerber:innen für die zu besetzenden Stellen bei BabyOne kommen nicht aus der Region Münster.

Das Unternehmen plant jedoch nicht, komplett ausgelagert zu werden, das heißt, die Franchise- und Systemzentrale in Münster bleibt ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur, um persönliche Begegnungen und den Austausch untereinander zu fördern.

„Eines ist für uns immens wichtig: Die BabyOne-Zentrale ist und bleibt die zentrale Anlaufstelle für unsere Mitarbeiter:innen, wir sind und werden keine full-remote Company“, bestätigt Co-CEO Jan Weischer. „Unsere moderne Zentrale ist ein echter Benefit, eine echte Kulturmeile für so viele Mitarbeiter:innen, die von hier aus arbeiten wollen, und darauf sind wir sehr stolz.“

Dafür wurden die Räumlichkeiten für agile Arbeitsformen umgebaut und für einen geplanten Zuwachs an Mitarbeiter:innen von knapp 30 Prozent noch in diesem Jahr.

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