Bericht: Knapp-Töchter sollen New Yorker zu je einem Drittel erben

Beim Braunschweiger Bekleidungsanbieter New Yorker zeichnen sich die künftigen Eigentumsverhältnisse ab. Die drei Töchter des Ende 2024 gestorbenen Firmengründers Friedrich Knapp sollen einem Medienbericht zufolge zu gleichen Teilen erben.

Sophie Rantzau Knapp, Flora Knapp und Lola Knapp sollen jeweils ein Drittel der Anteile zugesprochen bekommen, wie die Wirtschaftszeitschrift Manager Magazin unter Berufung auf einen Erbschein des Amtsgerichts Braunschweig berichtet. Frei verfügen können sie darüber demnach vorerst nicht. Zuständig sei weiterhin die Testamentsvollstreckung. Damit betraut seien die beiden älteren Schwestern gemeinsam mit Natascha Heinrichs, der Mutter der minderjährigen Lola Knapp. Über die Aufteilung eines Vermögens von mehr als 2,5 Milliarden Euro hatte es dem Bericht zufolge zuvor Spekulationen über Unstimmigkeiten in der Familie gegeben.

In den Gremien ist die Familie bereits breit vertreten. Anfang April gab das Unternehmen die Berufung Sophie Knapps in den Vorstand neben Jonas Gnauck bekannt und besetzte zugleich den Aufsichtsrat um. Flora Knapp rückte in das Gremium nach, ihre jüngste Schwester wird dort zunächst vom früheren KPMG-Vorstand Bernd Erle vertreten. Auch Kasimir Rantzau gehört dem Aufsichtsrat seither an.

Wirtschaftlich läuft es für das Unternehmen weiter gut. Der Umsatz legte 2025 um 13 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro zu, der Jahresüberschuss stieg von 252,6 Millionen Euro auf 679,6 Millionen Euro. Für 2026 stellt sich der Vorstand allerdings auf ein spürbar schwächeres Ergebnis ein.

Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt.


ODER ANMELDEN MIT
Flora Knapp
Lola Knapp
New Yorker
New Yorker SE
Sophie Knapp