Die rund 100 000 Beschäftigten der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie bekommen künftig mehr Geld. Gewerkschaft und Arbeitgeber einigten sich auf eine Lohnerhöhung von 2,7 Prozent ab dem 1. August 2017 und von 1,7 Prozent zum 1. September 2018. Dies teilten IG Metall und der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie in der Nacht zum Donnerstag mit. Der Abschluss gelte für eine Laufzeit von 24 Monaten. Zudem erhalten die Beschäftigen demnach für Februar bis Juli 2017 eine Einmalzahlung von insgesamt 320 Euro sowie höheres Urlaubsgeld.

"Die Beschäftigten erhalten mit diesem Abschluss einen fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der Branche", sagte IG Metall Verhandlungsführer Manfred Menningen. Wolfgang Brinkmann, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, sagte, das Ergebnis stelle eine "große finanzielle Belastung" für die Unternehmen dar, die allerdings unter anderem durch die Laufzeit abgemildert worden sei. (DPA)

 

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