Bestseller Mutter baut Nordeuropas größtes Solarkraftwerk

Heartland, der Mutterkonzern des dänischen Modeunternehmens Bestseller, baut das größte Solarkraftwerk Nordeuropas, welches unter anderem alle Bestseller-Gebäude mit Strom versorgen soll. Das teilte das Unternehmen, zu dem Marken wie Only, Vero Moda oder Jack & Jones gehören, am Montag mit.

Das Energieunternehmen Better Energy hat sich mit Heartland zusammengetan, um in der dänischen Gemeinde Holsterbro die Anlage zu errichten. Mit einer Kapazität von 200 Megawatt soll das Kraftwerk 60 Prozent größer werden als eigentlich geplant. Dabei solle die erneuerbare Energie aber nicht nur für die eigenen Unternehmen Bestseller, Normal und Nemlig.com genutzt werden. Auch externen Unternehmen, „die ebenfalls auf ihren ökologischen Fußabdruck achten“, soll die Solarenergie zum Kauf angeboten werden, so Lise Kaae, CEO von Heartland.

Kraftwerk soll gesamten Stromverbrauch abdecken

Bestseller will im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie Fashion FWD, die das Modeunternehmen 2018 vorgestellt hat, klimafreundlich und zirkulär im Design werden. Durch die Errichtung des Solarkraftwerks soll Bestseller in der Lage sein, den Gegenwert von 100 Prozent seines gesamten weltweiten Stromverbrauchs für eigene und betriebene Gebäude decken, heißt es in der Mitteilung. Die Bestseller-Nachhaltigkeitsmanagerin Dorte Rye Olsen betont, dass sich die 100 Prozent auf alle Büros, eigene Geschäfte, Lagerhallen und andere Gebäude beziehen.

„Wir wollen zu einer verstärkten Nutzung neuer erneuerbarer Energien in der Welt beitragen, und wir werden es auf diesem Weg tun. Indem wir an der Errichtung eines neuen Solarkraftwerks in Dänemark beteiligt sind, erhöhen wir die Produktionskapazität und kaufen das Äquivalent unseres eigenen weltweiten Verbrauchs”, sagt Rye Olsen.

Die Finanzierung findet privat und ohne Subventionen statt. Das Unternehmen will selbst dafür sorgen, dass neue erneuerbare Energie etabliert wird, so Kaae weiter.

Der Bau des Kraftwerks beginnt im August. Der nachhaltige Strom soll bereits im nächsten Sommer fließen.

Foto: Bestseller Newsroom

 

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