Der dänische Bekleidungskonzern Besteller konnte im Geschäftsjahr 2013/14 Umsatz und Ergebnis verbessern. Wie das Unternehmen, zu dem unter anderem Marken wie Vero Moda, Only und Jack & Jones gehören, am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern wuchs sogar um 21 Prozent auf 228,2 Millionen Euro.

"Unser Kerngeschäft hat im vergangenen Jahr für diese guten Resultate gesorgt", sagte CEO Anders Holch Povlsen. "Durch die stärkere Konzentration auf das operative Geschäft und eine noch engere Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Kunden haben wir es geschafft, zu wachsen und in einem schwierigen Markt bessere Ergebnisse zu erzielen." Noch seien aber verschiedene Maßnahmen nötig, um den eigenen Einzelhandel angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen zu stärken. Dazu zählt Povlsen den Ausbau des Online-Geschäfts: "Wir müssen uns noch mehr anstrengen, um zu den Gewinnern im E-Commerce-Business zu gehören“, sagte er. Ein Ziel sei dabei auch, die Online-Aktivitäten und das Stationärgeschäft enger zu verknüpfen. Denn zuletzt liefen die Geschäfte trotz "vieler positiver Signale" nicht wie gewünscht: "In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres haben wir unsere Erwartungen nicht erfüllt", räumte Povlsen ein.

Zuvor hatte der Konzern bekanntgegeben, dass er seine junge Marke Outfitter Nation grundlegend reformieren wird. Das Label soll künftig den Namen ADPT tragen und eine neu zugeschnittene Zielgruppe bekommen. Auf Kindermode werde verzichtet, um die Konzentration ganz auf ältere Teenager und junge Erwachsen zu legen, sagte Brand Manager Thomas Tygesen. Der Namenswechsel markiere "den Beginn einer neuen Ära" für das Label.

 

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