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Better Cotton gibt neue Klimaziele bekannt

Von Rosalie Wessel

17. Dez. 2021

Business

Bild: Pexels

Better Cotton, der weltweit größte Zertifizierer von Baumwolle, hat sein Ziel bekannt gegeben, die gesamten Treibhausgasemissionen seiner Baumwolle pro Tonne um 50 Prozent zu reduzieren.

Seit seiner Gründung im Jahr 2009 arbeitet Better Cotton daran, die Baumwollproduktion weltweit nachhaltiger zu gestalten. Die Organisation hat rund 2,5 Millionen Landwirt:innen weltweit geschult und seit 2010 99 Millionen Euro gesammelt - eine Zahl, die bis zur Saison 2021-22 auf 125 Millionen Euro anwachsen soll.

Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass die Produktion von Better Cotton im Vergleich zur Produktion in China, Indien, Pakistan, Tadschikistan und der Türkei 19 Prozent weniger Treibhausgasemissionen pro Tonne Lint verursacht.

Da das Ziel bis zum Jahr 2030, ausgehend von der Basis 2017, erreicht werden soll, wird Better Cotton voraussichtlich im Jahr 2022 vier weitere Ziele bekannt geben. Sie betreffen die Bodengesundheit, den Einsatz von Pestiziden, den Lebensunterhalt von Kleinbauern und -bäuerinnen und die Stärkung der Rolle der Frau.

„Dies ist ein Versprechen für die Bauern und Bäuerinnen von Better Cotton und ein Meilenstein für den globalen Baumwollsektor", sagte Alan McClay, CEO von Better Cotton. „Derzeit wird fast ein Viertel der weltweiten Baumwolle nach dem Better Cotton Standard produziert. Unser Ziel ist es, diesen Anteil bis 2030 mindestens zu verdoppeln“.

Better Cotton beschäftigt Landwirt:innen in Indien, die in der 2019/2020-Saison 9 Prozent höhere Erträge und 18 Prozent höhere Gewinne erzielten als Landwirt:innen, die keine Better Cotton-Baumwolle anbauten. Außerdem verbrauchten sie 10 Prozent weniger Wasser, 13 Prozent weniger synthetische Düngemittel, 23 Prozent weniger Pestizide und 7 Prozent mehr organischen Dünger im Vergleich zu anderen Anbauenden.

„Gemeinsam mit den Mitgliedern und Partnern von Better Cotton wollen wir echte, messbare Veränderungen vor Ort sehen, die mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung 2030 übereinstimmen“, fügte McClay hinzu. „Wir ermutigen zu kontinuierlichen Verbesserungen auf Betriebsebene, egal wo die Baumwollbauern und -bäuerinnen auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit stehen.“