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Björn Borg erzielt im ersten Quartal neue Rekordresultate

Der schwedische Sportswear-Anbieter Björn Borg AB hat das stärkste erste Quartal in der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Sowohl beim Nettoumsatz als auch beim Betriebsergebnis seien Rekordwerte erzielt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Gruppe erlebte eine anhaltende Dynamik in der Kategorie Sportbekleidung und konnte nun in 15 aufeinanderfolgenden Quartalen zweistellige Zuwächse in diesem Bereich melden.

Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März belief sich der Konzernumsatz auf 300,6 Millionen Schwedische Kronen (27,7 Millionen Euro), was einer Steigerung um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach. Währungsbereinigt wuchsen die Erlöse um 10,9 Prozent.

Das Betriebsergebnis legte um 37 Prozent auf 46,9 Millionen Schwedische Kronen zu. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich von 49,9 Prozent auf 54 Prozent. Diese Entwicklung wird auf frühere Lieferungen bei Unterwäsche und Sportbekleidung zurückgeführt, die mehr Zeit für den Abverkauf auf der Verkaufsfläche ermöglichten. Der Nettogewinn nach Steuern belief sich auf 36,9 Millionen Schwedische Kronen (3,4 Millionen Euro). Der Gewinn pro Aktie erreichte 1,47 Schwedische Kronen.

Das Großhandelsgeschäft bleibt Wachstumsmotor

In der Kategorie Unterwäsche, die nach wie vor der größte Produktbereich der Gruppe ist, wuchs der Quartalsumsatz um 15 Prozent auf 140,3 Millionen Schwedische Kronen. Positiv entwickelte sich auch das Segment Sportbekleidung mit einem Plus von zwölf Prozent auf 90,4 Millionen Schwedische Kronen. In anderen Bereichen stand die Gruppe jedoch vor Herausforderungen: Die Erlöse mit Schuhen gingen um 20 Prozent auf 35,4 Millionen Schwedische Kronen zurück, die Kategorie Taschen meldete ein Minus von 19 Prozent auf 11,7 Millionen Schwedische Kronen. Der Gesamtumsatz mit anderen Produkten wie Bademode und Socken stieg um 14 Prozent.

Unter den Vertriebskanälen bleibt das Großhandelsgeschäft der größte Umsatzbringer. Es wuchs um elf Prozent auf 233,6 Millionen Schwedische Kronen. Innerhalb dieses Kanals verzeichneten E-Tailer ein besonders starkes Wachstum um 20 Prozent. Im eigenen Einzelhandel fielen die Resultate durchwachsen aus: Während der eigene E-Commerce um zwei Prozent auf 52,5 Millionen Schwedische Kronen wuchs, sanken die Umsätze in den eigenen Stores um 29 Prozent auf 13,1 Millionen Schwedische Kronen. Diese Einbußen waren nach Angaben des Unternehmens größtenteils auf die strategische Schließung von zwei unrentablen Standorten zurückzuführen. Auf vergleichbarer Basis belief sich der Rückgang auf acht Prozent.

Im „strategischen Wachstumsmarkt“ Deutschland steigt der Umsatz um 38 Prozent

Geografisch betrachtet wuchs der schwedische Markt um drei Prozent auf 104,6 Millionen Schwedische Kronen. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch den eigenen E-Commerce getragen. Deutschland, das vom Management als strategischer Wachstumsmarkt gesehen wird, lieferte robuste Zahlen mit einem Umsatzanstieg um 38 Prozent. Auch Finnland und Dänemark meldeten starke Ergebnisse mit Zuwächsen von 27 Prozent beziehungsweise 67 Prozent. Die Niederlande und Belgien verzeichneten hingegen Umsatzrückgänge um neun Prozent beziehungsweise 14 Prozent.

CEO Henrik Bunge bekräftigte, dass die Gruppe ihre strategische Ausrichtung für 2026 beibehalten werde. Der Fokus liege auf profitablem Wachstum bei Sportbekleidung und Schuhen sowie im E-Commerce und auf dem deutschen Markt. Bunge räumte ein, dass die Geschäfte mit Schuhen und der eigene E-Commerce derzeit etwas unter den internen Planungen lägen. Maßnahmen zur Verbesserung dieser Bereiche seien aber bereits angelaufen.

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