Britische Modeketten Oasis and Warehouse stellen Betrieb ein: 1.800 Arbeitsplätze gehen verloren

Das britische Bekleidungsunternehmen Oasis and Warehouse Ltd muss schließen, dabei verlieren 1.803 Mitarbeiter ihre Stellen. Die Insolvenzverwalter konnten keinen Investor finden, der die Filialen weiter betreiben wollte.

Der Finanzinvestor Hilco Capital übernahm lediglich die Rechte an den beiden Marken sowie Idle Man und deren Lagerbestände, aber alle Läden werden schließen. Auch der Online-Handel wird eingestellt. Der Eigentümer der Gruppe, die isländische Bank Kaupthing, hat im vergangenen Monat Insolvenzverwalter von der Unternehmensberatung Deloitte beauftragt, Gespräche mit potenziellen Käufern zu führen.

Oasis and Warehouse betreiben derzeit etwa 90 eigenständige Geschäfte und 437 Konzessionsflächen in Kaufhäusern im gesamten Vereinigten Königreich. Geschäftsführer, Hash Ladha, hatte das Unternehmen vergangene Woche verlassen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Ladenketten zum Verkauf angeboten wurden. Bereits 2017 war Kaupthing auf der Suche nach einem Käufer für die beiden Marken. Rob Harding, Insolvenzverwalter bei Deloitte, sagte in einer Erklärung: "Covid-19 hat die Einzelhandelsbranche vor außerordentliche Herausforderungen gestellt, die verheerende Folgen haben. Es ist sehr traurig, dass wir bekannt geben müssen, dass ein Verkauf des Unternehmens nicht möglich war und dass wir heute so viele Entlassungen ankündigen.

Letztes Jahr verkaufte Kaupthing die britischen Marken Karen Millen und Coast an den E-commerce-Händler Boohoo für 18,2 Millionen Britische Pfund (20,8 Millionen Euro). Die Akquisitionen von Hilco Capital umfassen die britische Heimelektronik-Kette HMV oder auch Porzellan-Hersteller Denby.

Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf Fashionunited.uk.

Foto: Oasis Fashion, Facebook

 

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