Burberry kehrt in die Gewinnzone zurück
Das britische Luxuslabel Burberry hat einen bedeutenden Wendepunkt in seiner finanziellen Erholung erreicht. Für die 52 Wochen bis zum 28. März 2026 meldete das Unternehmen eine Rückkehr zu profitablem vergleichbarem Umsatzwachstum. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass Gerry Murphy im November 2026 als Vorsitzender zurücktreten wird. Sein Nachfolger wird William Jackson, Gründer der Private-Equity- und Investmentgesellschaft Bridgepoint Group.
Das Londoner Unternehmen erzielte einen Umsatz von 2,4 Milliarden britischen Pfund (umgerechnet 2,77 Milliarden Euro). Zu konstanten Wechselkursen blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr stabil. Während der ausgewiesene Umsatz um zwei Prozent zurückging, gelang dem Konzern eine deutliche Trendwende bei der Profitabilität. Der bereinigte operative Gewinn stieg von 26 Millionen britischen Pfund im Vorjahreszeitraum auf 160 Millionen britische Pfund. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch Einsparungen bei den Betriebskosten in Höhe von 80 Millionen britischen Pfund, die im Rahmen des Transformationsprogramms „Burberry Forward“ erzielt wurden.
Regionale Entwicklung und Produktdynamik
Das vierte Quartal erwies sich für den Konzern als besonders stark. Die vergleichbaren Umsätze stiegen um fünf Prozent. Das Wachstum wurde von den Regionen Amerika und Greater China angeführt, die im letzten Quartal jeweils zweistellige Zuwächse von zehn Prozent verzeichneten. Im gesamten Geschäftsjahr 2026 wuchs die Region Amerika um vier Prozent, gestützt durch lokale Ausgaben. Auch Greater China legte um vier Prozent zu, da eine starke zweite Jahreshälfte frühere Rückgänge ausglich.
Bei den Produktkategorien untermauerte Burberry seine Stärke im Bereich Oberbekleidung und Schals. Beide Kategorien verzeichneten in der zweiten Jahreshälfte zweistelliges Wachstum. Der Konzern konzentrierte sich zudem auf die Verbesserung des stationären Einkaufserlebnisses und eröffnete im Laufe des Jahres 200 Schal-Bars.
Auch der E-Commerce entwickelte sich positiv und verzeichnete Zuwächse im hohen zweistelligen Prozentbereich, unterstützt durch Verbesserungen des digitalen Kundenerlebnisses.
Führungswechsel im Vorstand
Burberry bestätigte, dass Murphy, der im Mai 2018 in den Vorstand eingetreten war, nach der Veröffentlichung der Zwischenergebnisse im November 2026 zurücktreten wird. Jackson wird am 1. Juli 2026 als nicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied in das Unternehmen eintreten. Anschließend stellt er sich auf der Hauptversammlung am 15. Juli 2026 zur Wahl. Nach einer Übergangsphase wird er Murphy offiziell als Vorsitzender ablösen.
Jackson bringt umfangreiche Erfahrung aus seiner Zeit bei der Bridgepoint Group mit, wo er Investitionen in verbraucherorientierte Unternehmen wie Pret a Manger verantwortete.
Die leitende unabhängige Direktorin Orna NiChionna erklärte, dass Jacksons Erfolgsbilanz bei der Skalierung internationaler Unternehmen dem Vorstand „erhebliche Stärke und Expertise“ verleihen werde. Dies gelte insbesondere, während der Konzern seine aktuelle Strategie unter Chief Executive Officer (CEO) Joshua Schulman fortsetze.
Finanzausblick und strategische Ziele
Der Konzern meldete eine Bruttomarge von 67,9 Prozent. Dies entspricht einem Anstieg um 530 Basispunkte zu konstanten Wechselkursen. Getrieben wurde diese Entwicklung durch eine höhere Verkaufsqualität sowie die Erholung nach einer Bestandsbereinigung im Vorjahr.
Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet Burberry weitere Fortschritte beim Umsatzwachstum und der Margenausweitung. Der Großhandelsumsatz soll in der ersten Jahreshälfte im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Die jährlichen Kosteneinsparungen sollen 100 Millionen britische Pfund erreichen.
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